«Ninja Gaiden 2»: Blutiges Massaker
Aktualisiert

«Ninja Gaiden 2»Blutiges Massaker

Kaum eine Kriegerkaste weckt Allmachtsfantasien so sehr wie die der Ninjas: Wie Blitze kommen sie aus dem Dunkeln, schlagen tödlich präzise zu und verschwinden ebenso schnell wieder in der Nacht.

von
Jan Graber

So zumindest geht die Fantasie und bildet einen entsprechend fruchtbaren Nährboden für Videospiele. Auch für «Ninja Gaiden 2», das Spieler in die Haut des Schnipselmeisters Ryu Hayabusa schlüpfen lässt. Über den Dächern des modernen Tokio gilt es, in blutigster Manier reihenweise dämonische Feinde zu zerteilen. Das Spiel geizt nicht mit abgeschlagenen Armen, Beinen und Köpfen, das Blut spritzt, als gelte es, die Stadt neu einzufärben. Für besonderen Spass beim Massakrieren sorgen die abwechslungsreichen Kombo-Attacken und die überwältigenden grafischen Spezialeffekte. Diese füllen den Bildschirm allerdings so sehr aus, dass die Orientierung bisweilen verloren geht und dem Spieler nur noch das blindwütige Drücken der Buttons bleibt, falls er nicht selbst zerteilt werden will. «Ninja Gaiden 2» aus der Feder von Tomonobu Itagaki (der auch die «Dead or Alive»-Serie ins Leben gerufen hat) bietet genügend Abwechslung, um Spieler bei der Stange zu halten, und würzt das Schnipselspektakel mit wunderschönen Grafiken. Leider läuft die Action nicht immer ganz ruckelfrei ab, was echte Konsolen-Ninjas aber kaum aus dem Konzept bringen dürfte.

Game: Ninja Gaiden 2

Typ: Hack'n'Slay

Plattform: Xbox 360

Rating: 4 von 5

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