Ab Dienstag – Blutregen und Schnee – das erwartet uns nach dem Kaiserwetter

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Ab DienstagBlutregen und Schnee – das erwartet uns nach dem Kaiserwetter

Auch am Sonntag herrschte in der Schweiz frühlingshaftes Wetter. Die Temperaturen stiegen bis auf über 20 Grad. Ab Dienstag wird die Sicht aber wieder durch Saharastaub getrübt.

von
Florian Osterwalder
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Vor allem am Dienstag ist in der Schweiz der Saharastaub wieder deutlich zu sehen. 

Vor allem am Dienstag ist in der Schweiz der Saharastaub wieder deutlich zu sehen. 

20min/News-Scout
Solche Bilder könnten dann wieder an der Tagesordnung sein.

Solche Bilder könnten dann wieder an der Tagesordnung sein.

20min/Simon Glauser
Am Dienstag wird die Sonne wahrscheinlich nicht durchdringen. 

Am Dienstag wird die Sonne wahrscheinlich nicht durchdringen. 

20min/lecteur-reporter

Darum gehts

  • Die letzten Wochen war es in der Schweiz mehrheitlich sonnig und trocken.

  • In der zweiten Wochenhälfte soll es nun zu Niederschlag kommen.

  • Die Schneefallgrenze könnte sogar unter 1000 Meter fallen.

Die letzten zwei Wochen herrschte in der Schweiz Prachtwetter. Temperaturen von bis zu 20 Grad waren teilweise an der Tagesordnung, egal ob in der Sonnenstube Tessin oder in Städten wie Zürich oder Bern. Auch am Sonntag dürfen sich die Menschen in der Schweiz noch einmal über frühlingshaftes Wetter freuen. «Bereits am Sonntag hat Hoch Peter aber seinen Höhepunkt überschritten, trotzdem dürfen wir uns am Montag noch über milde Temperaturen von bis zu 20 Grad freuen», so Meteorologe Klaus Marquardt von Meteonews. 

Saharastaub und Niederschläge

Ab Dienstag herrschen dann aber trübere Aussichten. Der Saharastaub breitet sich über der Schweiz aus. Dies sei am Sonntag bereits im Wallis der Fall, er sei jedoch noch nicht zu sehen. «Das Maximum an Saharastaub werden wir am Dienstag erreichen. Die Konzentration an Staub ist in den kommenden Tagen deutlich erhöht, jedoch nicht so heftig wie vor rund zwei Wochen.»

Am Dienstag müsse man mit einem milchigen Tag rechnen, die Sonne werde wohl nicht oder höchstens noch fahl durchscheinen, so Marquardt. Der Saharastaub liegt zurzeit über Südfrankreich und Norditalien, wie Meteonews auf Twitter schreibt. Dort sorgt er für die Bildung von hohen und mittelhohen Wolken, was man anhand von Satellitenbildern als grieselige violette Struktur sehen kann. 

In den letzten Wochen wurde die Schweiz von einer Trockenheit heimgesucht. So mass man am Flughafen Zürich seit Monatsbeginn erst 2,7 mm Niederschlag pro Quadratmeter. Zum Vergleich: Im bisher trockensten März seit Messbeginn fielen insgesamt 13,2 mm Regen. Mit der Trockenheit sollte es aber nächste Woche vorbei sein, die Natur darf sich auf eine nasse Abkühlung freuen. In Verbindung mit dem Saharastaub kann es dann zu sogenanntem Blutregen kommen

Vor allem in der zweiten Wochenhälfte ist mit Regen zu rechnen. «Der nennenswerte Niederschlag dürfte voraussichtlich nächsten Donnerstag und Freitag sein. Am Wochenende könnte die Schneefallgrenze sogar unter 1000 Meter fallen», erklärt Marquardt weiter. Im Flachland könne das für Schneeregen sorgen, so der Meteorologe.

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