Rekordergebnis: BMW hängt Audi ab

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RekordergebnisBMW hängt Audi ab

BMW ist auf Rekordkurs. Im ersten Quartal 2011 hat der deutsche Autobauer seinen Gewinn vervierfacht. Bei den Verkäufen hat BMW gegenüber Audi und Daimler die Nase vorn.

BMW ist auf der Überholspur. Im ersten Quartal 2011 verkaufte die Münchner über 382 000 Fahrzeuge. Zugelegt haben insbesondere die teuren Fahrzeuge.

BMW ist auf der Überholspur. Im ersten Quartal 2011 verkaufte die Münchner über 382 000 Fahrzeuge. Zugelegt haben insbesondere die teuren Fahrzeuge.

Bei BMW läufts rund. Mit einem Quratalsgewinn von 1,21 Milliarden Euro konnte der Münchner Autobauer sein Ergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahezu vervierfachen. Der Umsatz stieg um 28,9 Prozent auf 16,04 Milliarden Euro und damit stärker als der Absatz. Von Januar bis März legten die Autoverkäufe um 21,3 Prozent auf 382 758 Fahrzeuge zu.

«Die BMW Group ist stark in das neue Geschäftsjahr gestartet», sagte Konzernchef Norbert Reithofer. Man sei auf einem guten Weg, neue Bestmarken bei Absatz und Konzernergebnis zu erreichen. Der Konzern blieb aber in seiner Prognose vorsichtig. Im zweiten Halbjahr seien höhere Kosten zu erwarten. Grund dafür sind unter anderem der Start neuer Modelle und die dabei anfallenden Kosten für Produktionsanlauf und Werbung.

Mehr teure Autos verkauft

Besonders gut lief es für BMW im Kernsegment Automobile. Dort kletterte der Umsatz um 34,7 Prozent auf 14,37 Milliarden Euro. Neben dem deutlichen Absatzanstieg profitierte das Unternehmen auch davon, dass es einen höheren Anteil teurer Autos verkaufte. Unter anderem legte der 5er kräftig zu. Das neue Modell wurde mehr als doppelt so oft verkauft wie im Vorjahreszeitraum.

Im April setzte sich das Absatzwachstum fort. Die Zahl der verkauften Fahrzeuge lag im vergangenen Monat weltweit bei mehr als 136 000. Das ist ein Plus von 17 Prozent.

Nase im innerdeutschen Duell vorne

Im ersten Quartal übertraf BMW seine deutschen Mitbewerber Audi und die Automobilsparte von Daimler. Die Münchner verkauften mehr Autos und erreichten einen höheren Umsatz. Mit 1,9 Milliarden Euro konzernweit beziehungsweise 1,7 Milliarden Euro in der Autosparte erzielten sie auch ein höheres operatives Ergebnis als die Konkurrenten aus Stuttgart (1,3 Milliarden Euro in der Autosparte) und Ingolstadt (1,1 Milliarden). Auch bei der operativen Marge schnitt der Konzern mit 11,9 Prozent im Automobilsegment beziehungsweise 11,3 Prozent konzernweit im Vergleich am besten ab.

(dapd)

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