Aktualisiert 09.12.2008 10:15

RechtsstreitBMW Oracle bleibt stur

Das amerikanische Syndikat BMW Oracle weigert sich, seine Klage fallen zu lassen und einem gemeinsamen Prozess zur Neuentwicklung des Reglements für den America's Cup beizutreten.

Damit geht der unsägliche Gerichtsstreit um den Austragungsmodus der 33. Cup-Auflage weiter - dieser lähmt die älteste Regatta der Welt seit dem 20. Juli 2007. Titelverteidiger Alinghi sowie elf Herausforderer hatten BMW Oracle in einem offenen Brief gebeten, bis am 15. Dezember mit einer Unterschrift einzulenken. Das Team von Software-Milliardär Larry Ellison äusserte sich nun in einem eigenen Brief dahingehend, dass sie keine Absicht hätten, dies zu tun und nicht in Erwägung zögen, den Event als «legitimen America's Cup» anzuerkennen.

Derzeit befindet sich Alinghi in diesem Trauerspiel wieder in der besseren Position. Ende Juli erklärte die Berufungskammer des New York Supreme Court den Club Nautico Español de Vela (CNEV) zum Challenger of Record und setzte BMW Oracle wieder ab. Ein letztinstanzliches Urteil wird im Frühling 2009 erwartet.

Der 33. America's Cup hätte ursprünglich 2009 stattfinden sollen. Nach den Vorstellungen von Alinghi und seinen Verbündeten soll er nun 2010 und mit kostengünstigeren Booten als zuletzt über die Bühne gehen, um keines der Teams vor Finanzierungsprobleme zu stellen.

(si)

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