Segeln: BMW Oracle reicht Dokumente ein
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SegelnBMW Oracle reicht Dokumente ein

BMW Oracle Racing hat im Hickhack um die 33. Austragung des America's Cup wie erwartet die letzte Karte gespielt. Die Amerikaner haben vor der Berufungskammer des New York State Court in Albany die notwendigen Dokumente für den Rekurs gegen das letzte Urteil eingereicht.

Das Syndikat BMW Oracle, vertreten durch den Golden Gate Yacht Club, fordert, dass es wieder als Challenger of Record eingesetzt wird. Alinghi befindet sich in diesem Trauerspiel seit Ende Juli wieder in der besseren Position. Damals erklärte die Berufungskammer des New York Supreme Court den Club Nautico Español de Vela (CNEV) zum Challenger of Record und setzte BMW Oracle wieder ab. Bis zu einem letztinstanzlichen Urteil könnte erneut fast ein Jahr vergehen.

Auch wenn eine Einigung noch nicht in Sicht ist, scheinen die Parteien nicht mehr ganz so weit voneinander entfernt wie auch schon. Dazu beigetragen haben auch positive Gespräche, welche Ernesto Bertarelli und Larry Ellison am Sonntag in San Francisco führten. Die beiden Syndikats-Besitzer kamen überein, in Bälde weiterzudiskutieren, um den Cup wieder aufs Wasser zu bringen.

Obwohl die Hoffnung besteht, dass es zu einem Cup nach traditionellen Regeln kommt, beschäftigen sich beide Teams auch weiterhin mit den Mehrrümpfern. Während Alinghis Boot immer noch gebaut wird, haben die Amerikaner ihren 90 Füsser schon im Einsatz. Sie haben gerade eine zweiwöchige Trainingsphase in Anacortes im Bundesstaat Washington abgeschlossen und ziehen nun nach San Diego weiter, wo sie in diesem Jahr noch zwei Monate trainieren wollen.

(si)

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