Aktualisiert 15.02.2018 15:44

Horror-SturzBoardercrosser bricht sich einen Halswirbel

Der Snowboardcrosser Markus Schairer stürzt schwer. Der 30-jährige Österreicher fährt danach noch selbst ins Ziel.

von
heute.at/hua

Der Sturz von Markus Schairer. (Video: Tamedia)

Was für ein Schock für die österreichischen Snowboarder: Boarder-Crosser Markus Schairer stürzte im Viertelfinal schwer, er krachte aus grosser Höhe auf den Rücken. Der 30-Jährige wurde sofort ins Spital gebracht und untersucht. Schairer klagte über starke Schmerzen im Brustbereich.

Nach dem Untersuch wurde bekannt, dass sich der Weltmeister von 2009 den fünften Halswirbel gebrochen hatte. Der 30-jährige Vorarlberger war nach dem Sturz noch selbst ins Ziel gefahren. Schairer hatte aber Glück im Unglück. Wie das Österreichische Olympische Komitee (ÖOC) mitteilte, gibt es keine neurologischen Beeinträchtigungen, Folgeschäden können derzeit ausgeschlossen werden. Schairer kann somit die Heimreise schnellstmöglich mit ärztlicher Begleitung antreten.

Der Kurs ist zu gefährlich

Schairer hielt die heftigen News vorerst noch zurück. Das hatte einen guten Grund: Seine Eltern waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht informiert. Er wollte verhindern, dass sie die Diagnose aus den Medien erfahren.

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Die Spiele standen für den Snowboard-Star schon zuvor unter keinem guten Stern. Er war bereits mit einer Ellbogenverletzung in den fatalen Viertelfinal gestartet.

Nach Schairers Sturz nimmt die Kritik an den Veranstaltern weiter zu, denn die Strecke ist einfach zu gefährlich. Auch Schairers Teamkollege Alessandro Hämmerle äusserte sich dazu. Er sagte, nachdem er ohne Verletzung im Ziel angekommen war: «Ich bin nur froh, dass ich heil unten bin, das ist ein Wahnsinn!»

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