Interview: Bob Sinclar: «Ich sehe mich nicht als House-Musiker»

Aktualisiert

InterviewBob Sinclar: «Ich sehe mich nicht als House-Musiker»

Der französische DJ Bob Sinclar eroberte mit seinem Song «Love Generation» die weltweiten Charts. Am Freitag Abend kommt er in die Schweiz. 20 Minuten sprach mit ihm.

Du heisst nicht wirklich Bob Sinclar, sondern Christoph Le Friant. Wieso das Pseudonym?

Bob Sinclar: Ich suchte nach einem Disco-Star-Namen, Bob Sinclar schien mir ideal. Der Name kommt bei den Frauen super an (grinst).

Dein Song «Love Generation» feiert weltweiten Erfolg. Hast du das erwartet?

Sinclar: Ich fand den Song natürlich schon super, aber damit habe ich niemals gerechnet. Das ist unglaublich.

Nun wurde das Lied auch noch zum offiziellen Song des WM-Maskottchens gekürt. Bist du selber Fussball-Fan?

Sinclar: Ja, vor allem die WM ist ein grossartiger Event. Geld spielt keine Rolle, da geht es nur um Kampfbereitschaft.

Dein Label Yellow Productions ist ebenfalls ziemlich erfolgreich. Hast du genug Zeit, dich darum zu kümmern?

Sinclar: Musik ist meine Leidenschaft, deshalb finde ich immer genug Zeit dafür.

Ursprünglich kommst du ja aus der Black-Music-Szene. Wieso der Wechsel zum House?

Sinclar: Ich finde, ich mache immer noch Black-Music. Klar hat es House-Einflüsse in meinem Sound. Aber ich sehe mich deswegen noch lange nicht als House-Musiker.

Am Freitag Abend bist du im Berner Liquid, kannst du deinen Fans dort etwas auf Deutsch sagen?

Sinclar: Ich lernte vier Jahre lang Deutsch in der Schule, habe aber bis auf zwei Sätze alles vergessen: «Wollen Sie mit mir tanzen?» und «Küssen Sie mich!». Die wichtigen Dinge also.

David Cappellini

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