Aktualisiert 24.06.2004 10:52

Bodensee-Berufsfischer: vollen Netze

Die Bodensee-Berufsfischer haben vergangenes Jahr 1088 Tonnen Fisch gefangen; das sind 24 Prozent mehr als 2002.

Als Gründe für die vollen Netze nimmt die Bevollmächtigtenkonferenz die ungewöhnliche Hitze und lange Trockenzeit letzten Sommer an.

Die internationale Bevollmächtigtenkonferenz für die Bodenseefischer (IBKF) tagte am Mittwoch im österreichischen Feldkirch. In einer Mitteilung informierte sie am Donnerstag über die Fangstatistik 2003. Der Gesamtfang nahm gegenüber 2002 um 24 Prozent zu, und er lag 8 Prozent über dem Mittel der letzten zehn Jahre.

Den grössten Teil der Fänge machten mit 71 Prozent die Felchen aus, gefolgt von den Egli mit 21 Prozent und den Weissfischen mit 4 Prozent. Dieses Ergebnis wurde von 139 Berufsfischer mit einem Hochseepatent und 23 Berufsfischern mit einem Haldenpatent erzielt.

Die vorläufigen Fangerträge der Hobbyfischer im Jahr 2003 können laut IBKF nur als Trend beurteilt werden und lassen sich auf rund 113 bis 115 Tonnen hochrechnen. Danach ist der Fang der Angelfischer gegenüber 2002 exorbitant um 65 Prozent gestiegen.

(sda)

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