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RekordfangBodensee-Fischer fängt 2,40-Meter-«Ungeheuer»

Einen wahren Riesenwels hat ein Vorarlberger bei der Rheinmündung aus dem Wasser gezogen. Und sich damit einen Eintrag ins Geschichtsbuch gesichert.

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am/sda

Über eine Stunde lang kämpfte der Vorarlberger Fischer Mathias Gregorig Mitte August bei der Rheinmündung im Bodensee mit dem Riesenwels. «Zuerst hatte ich keine Chance, ich konnte ihn nicht halten», sagte Gregorig dem «St. Galler Tagblatt». Als der Wels unter dem Boot schwamm, sei er ob der Grösse des Tieres erschrocken. Erst mit Unterstützung eines zweiten Fischers konnte er den Raubfisch an Bord ziehen.

Zurück an Land zeigte sich: Das «Ungeheuer» ist 2,40 Meter lang und 83 Kilogramm schwer - ein neuer Rekord für den Bodensee, wie Fischereiaufseher Fredi Fehr erklärt. Er habe in den letzten 30 Jahren noch nie von einem solchen Fang gehört.

Ab zum Präparator

Fischer Gregorig zeigte sich überglücklich: «Das war mein bisher grösster Tag», sagte er zu Vorarlberg Online. Als Erinnerung an den Rekordfang liess der Sportfischer den Schädel des Riesenwels präparieren. Übrig blieben 22 Kilo Fisch-Filet, welches ausgezeichnet gemundet haben soll.

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