Börse stellt Vorabklärungen gegen Swiss ein
Aktualisiert

Börse stellt Vorabklärungen gegen Swiss ein

Die Schweizer Börse SWX hat Vorabklärungen gegen die Fluggesellschaft Swiss um eine mögliche Verletzung der Kotierungsbestimmungen über die so genannte Ad-hoc-Publizität eingestellt.

Dabei ging es darum, ob die Swiss in einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters mit Swiss-Konzernchef Andre Dose vom vergangenen 14. Oktober potenziell kursrelevante Tatsachen veröffentlicht habe. In der englischen Version des auf Deutsch geführten Interviews hiess es sinngemäss, die Swiss habe einen Betriebskredit für Notfälle im Betrag von bis zu 500 Millionen Franken gesichert. In der deutschen Version war davon die Rede, die Swiss stehe «kurz vor dem Abschluss» eines solchen Kreditrahmens. Gemäss Vorabklärung der Swiss hatte die Aussage in der englischen Fassung ihren Ursprung nicht im Tätigkeitsbereich der Swiss, sondern in «einer unsorgfältigen Übersetzung» der Nachrichtenagentur. Somit seien die Tatbestandsmerkmale einer Verletzung der Vorschriften über die Ad-hoc-Publizität nicht erfüllt, begründete die SWX die Einstellung der Vorabklärung. (dapd)

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