Aktualisiert 01.06.2010 14:28

ÖlpestBörse straft BP ab

Angesichts der Unfähigkeit von BP, das Bohrloch im Golf von Mexiko abzudichten, sind die Aktien des britischen Ölkonzerns in London um 15 Prozent auf 420 Pence (7.04 Fr.) abgestürzt.

Damit liegen die Titel auf dem niedrigsten Stand seit über einem Jahr. Schon am Vortag waren die BP-Aktien in Frankfurt stark unter Druck gewesen. Der Konzern bezifferte am Dienstag die bisherigen Kosten der Ölpest-Bekämpfung mit knapp einer Milliarde Dollar.

Seit die Bohrinsel vor sechs Wochen explodierte, haben BP-Aktien mehr als ein Drittel an Wert verloren, das sind knapp 63 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung.

Auch die Aktien des im Kanton Zug ansässigen Tiefsee- Ölbohrkonzerns Transocean setzten ihre Talfahrt am Dienstag fort: Am frühen Nachmittag notierte der Titel 0,7 Prozent tiefer auf 61.1 Franken, nachdem der Kurs bereits am Montag um 7,5 Prozent gesunken war.

Vor der Ölkatastrophe war die Aktie Anfang April noch fast 100 Fr. wert gewesen. Transocean hatte die gesunkene Plattform an BP geleast. (sda)

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