Aktienmärkte: Börsen in Fernost mit Verlusten
Aktualisiert

AktienmärkteBörsen in Fernost mit Verlusten

Schwache Daten vom US-Immobilienmarkt und Chinas demonstrative Zurückhaltung bei der Aufwertung des Yuan bremsten vor allem den Aktienmarkt in Tokio aus: Der Leitindex Nikkei fiel unter 10 000 Punkte.

Einige Händler gingen zwar davon aus, dass die amerikanischen Konjunkturdaten als Vorwand für weitere Gewinnmitnahmen nach der Yuan-Euphorie zum Wochenauftakt herhalten mussten.

Doch die Investoren wurden auch von Sorgen um die Weltwirtschaft und vor allem um Europas Schulden eingeholt. Hier beunruhigten sie Prognosen, dass französische und spanische Banken noch stärker unter Druck geraten könnten.

In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,9 Prozent im Minus bei 9923 Zählern. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 1,5 Prozent auf 880 Punkte. Auch die Börse in Shanghai notierte mehr als ein Prozent im Minus. Die Aktienmärkte in Hongkong, Singapur, Taiwan und Korea gaben ebenfalls nach, kamen aber mit geringeren Abschlägen davon.

China fing die Aufwertung seiner Währung vorerst ab und legte am Mittwoch wieder einen schwächeren Mittelwert zum Dollar fest: Die Zentralbank nannte einen Kurs von 6.8102 Yuan je Dollar nach 6.7980 Yuan am Vortag. (sda)

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