Aktualisiert 27.04.2005 20:18

«XXX 2: The Next Level»Bösebubenjagd mit neuem XXX-Agenten

Ice Cube als neuer XXX-Agent, der mit Witz und Pep einen inneramerikanischen Staatsstreich verhindern muss.

«Wir brauchen einen neuen Triple-X-Agenten: einen mit mehr Charakter!», meint der NSA-Boss Augustus Gibbons (Samuel L. Jackson), nachdem erneut mehrere Geheimagenten von Bösewichten ausradiert wurden.

Et voilà: Kurzerhand heuert er Darius Stone (cool: Ice Cube) als neuen Undercover-Agenten an. Unter Gibbons' Leitung lernt der ehemalige Navy-Seal alle Tricks, die ein Triple-X-Agent (Originalton: «Triple X – sounds like a porn-star!») für Spezialeinsätze braucht.

Seine Mission ist der Kampf gegen eine gefährliche militärische Splittergruppe, deren Einfluss unter der Führung von George De-ckert (Willem Dafoe) bis in die höchsten Regierungskreise in Wa-shington reicht. Ihr Plan: Um einen Staatsstreich herbeizuführen, soll der US-Präsident (Peter Strauss) ermordet werden.

Nach seinem britischen James-Bond-Thriller «Die Another Day» inszenierte der neuseeländische Regisseur Lee Tamahori («Once Were Warriors») nun quasi das typisch amerikanische Pendant: Nicht mehr Vin Diesel, sondern Ice Cube spielt den oberpatriotischen Triple-X-Agenten, welcher insbesondere in der ersten Filmhälfte mit Witz, Coolness und Ghetto-Schnurre gegen böse Buben kämpft.

Zu guter Letzt können jedoch weder halsbrecherische Stunts noch explosive Highspeed-Action und Computertricks mit Videogame-Ästhetik von der dünnen Militärputsch-Handlung ablenken.

Da hatte das erste «XXX»-Spektakel deutlich mehr Drive, wenn auch 007-Eleganz, -Glitzer und -Glamour sowohl beim Original als auch bei dieser mittelmässigen Fortsetzung unerreicht bleiben.

Mohan Mani

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