Überschwemmungen: Bolivien ruft Ausnahmezustand aus

Aktualisiert

ÜberschwemmungenBolivien ruft Ausnahmezustand aus

Die bolivianische Regierung hat angesichts der verheerenden Flut den landesweiten Notstand ausgerufen. Rund 20'000 Familien sind obdachlos.

Tausende Familien sind nun auf Hilfe der Armee angewiesen. (Video: Reuters)

Nach schweren Unwettern und Überschwemmungen hat Boliviens Präsident Evo Morales den Notstand ausgerufen. Das teilte das Präsidentenbüro am Dienstag in La Paz mit. Durch die Massnahme werden Gelder von umgerechnet 1,2 Millionen Franken bereitgestellt. Truppen wurden mobilisiert, um in den am stärksten betroffenen Gebieten La Paz, Beni, Santa Cruz und Cochabamba Soforthilfe zu leisten.

Die Regierung hat noch keine offiziellen Opferzahlen bekanntgegeben. Örtlichen Medien zufolge kamen seit Beginn der Regenzeit Ende September bislang mindestens 41 Menschen ums Leben, etwa 20'000 Familien haben ihre Wohnungen oder Häuser verloren.

Erst am Samstag kamen zehn Menschen durch einen Erdrutsch in der Stadt Rurrenabaque nördlich von La Paz um.

(sda)

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