Vorwurf der Einmischung: Bolivien wirft US-Drogenfahnder raus
Aktualisiert

Vorwurf der EinmischungBolivien wirft US-Drogenfahnder raus

Präsident Evo Morales verkündete am Samstag das Ende der US-Drogenbehörden-Operationen in seinem Land. Morales beschuldigt die US-Drogenfahnder, in Proteste gegen die Regierung verwickelt zu sein.

Der linksgerichtete Morales ist ein scharfer Kritiker von US-Präsident George W. Bush. Im September wies Bolivien den US-Botschafter aus. Auch ihm warf Morales vor, die regierungsfeindliche Protestbewegung zu unterstützen. In der vergangenen Woche strichen die USA dem südamerikanischen Land wichtige Handelsvorteile. Als Grund wurden mangelnde Fortschritte im Kampf gegen den Drogenanbau angeführt. Morales sagte dagegen am Samstag, seine Regierung habe in diesem Jahr 5000 Hektar illegaler Koka-Pflanzungen vernichtet. (dapd)

Deine Meinung