Aktualisiert 19.06.2015 13:30

Neue BuvetteBollwerk eröffnet mit Party und 400 Liter Bier

Die erste Basler Buvette fernab des Rheinufers öffnet ihre Tore. Die Buvette am Bollwerk will den verruchten Ort an der Heuwaage neu beleben.

von
Matthias Kempf
Roger Greiner und Albano Tundo geben der Buvette am Bollwerk den letzten Schliff. Am 19. Juni wird die fünfte Basler Buvette feierlich eröffnet.

Roger Greiner und Albano Tundo geben der Buvette am Bollwerk den letzten Schliff. Am 19. Juni wird die fünfte Basler Buvette feierlich eröffnet.

«Der Firestone an der Bollwerk-Promenade genoss bis jetzt eher einen zweifelhaften Ruf», sagt Roger Greiner, Initiant und Betreiber der Buvette am Bollwerk. Mit der neuen Buvette, die Sitzplätze für rund 70 Personen bietet, will Greiner zusammen mit Co-Betreiber Albano Tundo dem Ort neues Leben einhauchen. Am 19. Juni wird die Buvette feierlich eröffnet. «Von 17 bis 23 Uhr werden fünf DJs sowie ein Jazz-Trio der Jazzschule für Stimmung sorgen», sagt Greiner. Gesorgt ist auch für die durstige Kehle der Besucher. «Wir haben 400 Liter Basler- und Ueli-Bier vom Fass.»

Die Regionalität seiner Produkte ist für Greiner sehr wichtig: «Unser Biersortiment und die kulinarischen Angebote stammen ausschliesslich aus der Region. Fünf Basler Sorten haben wir zurzeit im Sortiment, es könnten aber noch mehr werden.» In der Küche orientiert sich die Buvette am Bollwerk an leichter Kost. Es werde Empanadas mit Salat oder Vegi-Burger geben.

Eigenen Stuhl bemalen

Die Finanzierung der neuen Buvette für die nächsten fünf Jahre sei gesichert, sagt Greiner. Allerdings haben die Betreiber sämtliche Tische und Stühle gemietet. Diese wollen sie für die nächste Saison übernehmen. Ein Teil der Gesamtkosten von 15'000 Franken soll mit Crowdfunding generiert werden. Dafür soll der Spender seinen eigenen Stuhl erhalten. «Die Idee ist, dass wir am Schluss der Saison einen Nachmittag veranstalten, an dem die Gönner eine Stuhllehne nach ihrem Gusto verzieren oder mit ihrem Namen beschriften können», sagt Greiner.

Dass die Buvette parallel zur Art Basel öffnen kann, sei ein Glücksfall. «Die Stadt ist voller Leute, wir erwarten ein volles Haus.» Eine Herausforderung stelle allerdings der Umgang mit der bisherigen Klientel an der Bollwerk-Promenade dar. «Wir akzeptieren keine Dealer», sagt Greiner entschieden. Bis jetzt seien noch keine Probleme aufgetreten. Man arbeite in dieser Frage mit der Polizei zusammen und müsse die Situation erst noch ausloten.

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