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Bomben-Roboter rettet Sittich

Wie im Film hat ein High-Tech-Roboter in Australien einen Nymphensittich aus einem einsturzgefährdeten Haus gerettet.

Der Sittich «Tweety» sass zwei Tage in seinem Käfig in einem Hochhaus fest, das nach dem Einsturz eines Strassentunnels in Sydney am Mittwoch geräumt worden war.

Nachdem das durch den Einsturz entstandene Loch unter dem Gebäude gefüllt wurde, durften einige der Bewohner am Freitag vorübergehend in ihre Wohnungen zurückkehren, um persönliche Gegenstände zu holen - nicht aber «Tweetys» Besitzerin Karen Bruce.

Deren Wohnung lag direkt über dem eingestürzten Bereich des Hauses und wurde als zu gefährlich eingestuft. Die Polizei schickte schliesslich einen eigentlich auf die Bombenentschärfung spezialisierten Roboter in das Apartment.

Dieser brachte den Vogel mitsamt Käfig wohlbehalten ins Freie. «Tweetys» überglückliche Besizerin holte ihren Sittich als erstes zum Schmusen aus seinem Häuschen.

Ihr Haustier sei ein von Hand aufgezogener Vogel, der täglichen Kontakt gewöhnt sei, erklärte sie. Er scheine das Abenteuer aber gut überstanden zu haben. Einen Wermutstropfen gab es für Bruce allerdings: Ihre Geldbörse lag unerreichbar für sie und den Roboter weiterhin in ihrer Wohnung.

(sda)

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