Bombenalarm in Zürich: Polizei sprengt verdächtigen Koffer
Aktualisiert

Bombenalarm in Zürich: Polizei sprengt verdächtigen Koffer

Die Polizei hat auf einer Brücke über der Zürcher Rosengartenstrasse einen verdächtigen Koffer gesprengt. Die Hauptverkehrsachse über die Hardbrücke musste für die Dauer der Aktion komplett gesperrt werden.

Der herrenlose braune Koffer auf der Rosengarten-Brücke Zürich-Wipkingen ist von zwei Schülern, die sich auf dem Weg in eine nahegelegene Turnhalle befanden, entdeckt worden. Ein Automobilist meldete den verdächtigen Gegenstand kurz vor 18 Uhr der Zürcher Stadtpolizei. Die Polizei löste einen Grosseinsatz aus und sperrte das Gebiet grossräumig ab.

Die beiden Schüler wollten am Training der Unihockey-Junioren des Grasshoppers Club Zürich teilnehmen. Aus dem Training wurde dann aber nichts, wie Jonas Kienast, Trainer der Junioren, gegenüber 20minuten.ch erklärte: «Plötzlich kamen Beamten der Polizei in die Turnhalle herein und sagten 'Wir haben einen verdächtigen Gegenstand gefunden'.» Darauf wurden die 15 bis 20 Unihockeyaner aufgefordert, das Training abzubrechen und die Turnhalle sofort zu verlassen.

Die Polizei sperrte die Rosengarten-Brücke sofort und leitete den Verkehr um. Die Spezialisten der Stadtpolizei brachten Sandsäcke und einen Sprengroboter in Position. Aus Sicherheitsgründen wurden für die Dauer der Sprengung die Hardbrücke und die Rosengartenstrasse gesperrt. Die erste Sprengung erfolgte gegen 19.45 Uhr. Damit öffnete die Polizei den Koffer. In einer weiteren Sprengung wurde der vermeintlich gefährliche Inhalt entschärft. Inzwischen konnte die mit einem Grossaufgebot angerückte Polizei Entwarnung geben. Der Inhalt des Koffers soll sich als harmlos erwiesen haben. Die Hardbrücke wurde wieder freigegeben.

Durch die grossräumige Absperrung kam es zu Verkehrsbehinderungen. Von der Sperrung betroffen waren neben dem Privatverkehr auch die Buslinien 33, 46 und 72.

Bombe in Zürich-Höngg

Bereits im Dezember des letzten Jahres kam es in Zürich, damals im Stadtquartier Höngg, zu einer Evakuierung wegen eines verdächtigen Gegenstandes. Dieser lag unter einem Auto, dessen Eigentümer die Polizei alarmierte. Die Gegend wurde in der Folge abgesperrt, 150 Personen evakuiert und die Polizei machte das Objekt unschädlich.

Drei Tage nach dem Fund teilte die Bundesanwaltschaft mit, dass es sich um eine «funktionstüchtige Bombe mit hochbrisantem Stoff» gehandelt habe.

So werden Sie Mobile-Reporter

Upload per MMS

Swisscom- und Sunrise-Kunden: Senden Sie Ihr MMS mit dem Stichwort REPORTER und Ihrem Text zum Ereignis an die Nummer 2020.

Orange-Kunden: Senden Sie Ihr MMS mit dem Stichwort REPORTER und Ihrem Text zum Ereignis an die Nummer 079 375 87 39.

Kosten pro MMS: 70 Rappen.

Upload per E-Mail für Bild, Text, Video

Schicken Sie Ihren Text, Ihr Bild oder Ihr Video an reporter@20minuten.ch(kostenlos).

Upload per Internet für Bilder

Laden Sie Ihr Bild direkt im Web hoch (kostenlos).

Deine Meinung