Bombenanschlag auf Basken-Bahnhof

Aktualisiert

Bombenanschlag auf Basken-Bahnhof

Nur wenige Stunden nach einer Verhaftungswelle im Umfeld der Separatistengruppe ETA ist im Baskenland ein Sprengstoffanschlag auf einen Bahnhof verübt worden.

Durch die Druckwelle der Detonation seien Türen und Fenster der Bahnstation in der Stadt Lutxana zu Bruch gegangen. Verletzte habe es nicht gegeben. Der Bürgermeister sagte, kurz nach der ersten Explosion habe sich eine zweite ereignet. Aus dem baskischen Innenministerium verlautete, offenbar sei eine Rohrbombe hochgegangen.

Nur wenige Stunden vor dem Anschlag in den Nachtstunden waren 18 mutmassliche Mitglieder von baskischen Jugendorganisation festgenommen worden, die Verbindungen zur ETA haben sollen. Das oberste spanische Gericht hatte die Gruppen zuvor als Terror- Organisationen eingestuft und damit die Basis für die Festnahmen geschaffen.

Die Gruppen sollen für Strassengewalt im Baskenland verantwortlich sein, mit der Separatisten ihrer Forderung nach Unabhängigkeit für das Baskenland Nachdruck verleihen wollen. (sda)

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