Aktualisiert

Bombendrohung: Britisches Flugzeug nach Italien umgeleitet

Wegen Bombenalarms ist am Freitag ein britisches Passagierflugzeug auf dem Weg nach Ägypten im süditalienischen Brindisi gelandet.

Nach einer gründlichen Durchsuchung der B767 gab die Polizei Entwarnung: «An Bord wurde nichts gefunden. Es war falscher Alarm», sagte ein Sprecher. Die Fluggesellschaft Excel erklärte, einer der Reisenden habe eine Notiz gefunden, in der vor einem Sprengsatz gewarnt wurde. Der Pilot entschloss sich daraufhin zur ausserplanmässigen Landung auf dem Flughafen von Brindisi, wo nach Angaben der italienischen Polizei alle 269 Passagiere in Sicherheit gebracht wurden. Ein Polizeisprecher erklärte, der handgeschriebene Zettel stamme vermutlich von einem Passagier eines vorangegangenen Fluges.

Der Ferienflieger wurde von einem italienischen Kampfflugzeug nach Brindisi eskortiert. Die Maschine war nach Angaben der italienischen Luftsicherheitsbehörde ENAV auf dem Londoner Flughafen Gatwick gestartet und wollte den ägyptischen Badeort Hurghada anfliegen. Vor dem Abflug seien alle Sicherheitsvorkehrungen eingehalten worden, betonte Excel.

Ausserplanmässige Landung eines US-Passagierjets

Eine Boeing 737 der Alaska Airlines ist wegen Problemen mit dem Kabinendruck auf dem Weg nach San Francisco ausserplanmässig in Seattle gelandet. Zehn Passagiere und drei Besatzungsmitglieder seien wegen Ohrenbeschwerden medizinisch behandelt worden, vier seien in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte eine Sprecherin der Fluggesellschaft mit. Ihren Angaben zufolge zeigte ein Instrument nach Erreichen einer Höhe von knapp 10.000 Metern ein Problem mit dem Kabinendruck an. Die Sauerstoffmasken seien nicht heruntergefallen. In diesem Jahr hatte Alaska Airlines nach mehreren ähnlichen Fällen alle seine Flugzeuge untersuchen lassen.

Quelle: SDA/AP

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