Aktualisiert

Bombenexplosion: Spanien bricht Gespräche mit ETA ab

Nach der Explosion einer Autobombe in Madrid hat Spaniens Regierung ihre Gespräche mit der ETA unterbrochen.

«Ich habe beschlossen, alle Initiativen zu Gesprächen mit der ETA auszusetzen», sagte Regierungschef Jose Luis Rodriguez Zapatero am Samstagabend.

Der Friedensprozess mit der baskischen Untergrundorganisation ETA war im Juni eingeleitet worden. Bei der Explosion auf einem Parkdeck am grössten Madrider Flughafen Barajas waren mindestens 19 Menschen verletzt worden. Zwei Menschen gelten noch als vermisst.

Der Anschlag wurde nach einem Bekenneranruf der ETA zugeschrieben, die seit 1968 etwa 850 Menschen getötet hat. Die ETA wird von der Europäischen Union, Spanien und den USA als Terrororganisation eingestuft.

(sda)

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