Aktualisiert 24.01.2008 15:33

Bondgirls: Figuren mit Tiefgang – oder nur mit schönem Gang

Obschon zweideutige Bondgirl-Namen wie etwa Pussy Galore («Goldfinger») oder Xenia Onatopp («Golden- Eye») diesmal fehlen, bietet «Casino Royale» reichlich Frauenpower.

Besonders sexy kommt im Film die Französin Eva Green (26) rüber, welche schon in Bernardo Bertoluccis WG-Drama «The Dreamers» nicht nur mit provokativen Nacktauftritten, sondern auch mit schauspielerischem Können überraschte. Ihre Rolle als Vesper Lynd will sie nicht als Bimbo-Auftritt verstanden wissen: «Sie ist keine Tussi. Stattdessen verfügt die Figur über viel Tiefgang.»

Ganz anders die Italienerin Caterina Murino (29), die sich im Filmgeschäft erst noch bewähren muss: «Viele Leute sagen, dass die schauspielerische Karriere mit einem Auftritt als Bondgirl vorbei ist. Ich hoffe jedoch, dass mir dieser Film noch mehr Türen öffnet.»

Als pure Zierde («window dressing») bezeichnet der Regisseur Martin Campbell die Dritte im Bunde: Ivana Milicevic (32) verkörpert Valenka, die Komplizin des Oberbösewichts Le Chiffre. «Es ist schön zu sehen, wie sie ihren Po bewegt, wenn

sie aufs Boot klettert. Und das ist auch der einzige Grund, warum sie im Film ist», meint Campbell lakonisch.

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