«BonNetzBon» soll sich als alternative Währung etablieren
Aktualisiert

«BonNetzBon» soll sich als alternative Währung etablieren

Die Genossenschaft «Netz Soziale Ökonomie Basel» will im Grenzgebiet am Rheinknie eine alternative Währung etablieren.

Der so genannte «BonNetzBon» (BNB) soll in ausgewählten Geschäften und Einrichtungen einen Bezug von Waren und Dienstleistungen ermöglichen und jederzeit in Franken oder Euro umgetauscht werden können, wie es am Donnerstag an einer Pressekonferenz der Initianten hiess. Vorerst haben sich zwölf Betriebe zur Entgegennahme von BNB bereit erklärt, darunter das lokale Arbeitslosenkomitee, ein Textil-Atelier und das Restaurant Hirscheneck. Der Versuch mit der Alternativwährung läuft seit Anfang dieses Jahres und ist vorerst bis Ende 2006 beschränkt. Er soll in erster Linie die «Wertegemeinschaften in- und ausserhalb der Genossenschaft» sowie die soziale und ökologische Nachhaltigkeit fördern und die lokale und regionale Wirtschaft unterstützen. Zudem sollen mit der alternativen Währung auch neue Ressourcen erschlossen und Synergien genutzt werden. Gestückelt ist das neue Zahlungsmittel in vier Einheiten von einem, fünf, zehn und 15 BNB. Pro 100 Franken werden von der Genossenschaft «Netz Sozial Ökonomie Basel» 120 BNB ausgegeben. Falls der Versuch erfolgreich ist, sollen ab 2006 neue Scheine herausgegeben werden, die wiederum zwei Jahre gültig sind.

(dapd)

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