Aktualisiert 20.10.2008 19:37

Daniel Vasella«Bonus-Diskussion ist purer Populismus»

Novartis-Chef und VR-Präsident Daniel Vasella verteidigt die Bonus-Zahlungen für Manager. Der Firmenchef, der letztes Jahr rund 30 Millionen Franken verdient hat, findet, man solle am Entlöhnungs-System nicht dauernd etwas ändern.

Der bestverdienende Schweizer Manager der letzten Jahre, Novartis-Chef Daniel Vasella, findet die Diskussion um Managerentlöhnung sei purer Populismus, unverständlich und erschreckend.

Vasella, der gemäss einer Ethos-Studie für seine Tätigkeit als Konzernchef knapp 30 Millionen Franken erhalten hat, verteidigt in der Tagesschau des Schweizer Fernsehens die hohen Entschädigungen. Die Diskussion greife zu kurz, falls die Entschädigungen denn auch überhaupt die Ursache für die Krise seien. Krisen werde es in jedem System geben und es gebe auch keinen Ansatz, wie diese für immer verhindert werden könnten.

«Ich glaube, es ist sehr wichtig, dass man Systeme nicht dauernd ändert», sagte der Novartis-Chef. So müssten alle Mitarbeiter über die Entschädigungsregeln informiert werden. Würden diese immer wieder geändert, verstehe sie niemand und es entstehe ein Durcheinander. (dapd)

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