Aktualisiert 10.10.2005 21:06

Boom exotischer Restaurants macht nicht alle glücklich

Asiatische Restaurants und Take-aways schiessen in der Stadt wie Pilze aus dem Boden. In den nächsten Tagen eröffnen gleich zwei neue Mitbewerber ihre Lokale, die Konkurrenz wächst.

«Wir haben immer weniger Gäste und müssen ums Überleben kämpfen», sagt Huang Chen (54) vom Bamboo Garden. Die Geschäftsführerin versucht den Rückgang zu stoppen, indem sie vermehrt auf Touristen setzt. Auch Yuansin Lim (54) vom asiatischen Fastfood-Lokal Panda macht sich Sorgen: «Seit ich das Panda vor sieben Jahren eröffnet habe, hat sich die Konkurrenz verdoppelt.» Die Kundschaft sinke stetig. So ist es auch im Restaurant Hong Kong. «Aber nicht wegen der Konkurrenz», wie Chef Hai Lam (47) vermutet, «sondern auf Grund der schlechten Wirtschaftslage.»

Doch weder die Konkurrenz noch die miese Wirtschaftslage vermögen den Boom zu stoppen: Nächste Woche geht in der Neustadt eine zweite Filiale des Shanghai-Take-aways auf. Und seit gestern serviert Sophie Bun (27) kambodschanische Spezialitäten im Smiling Fish am Hirschengraben. «Das frisch zubereitete Essen wird die Gäste überzeugen», zeigt sie sich zuversichtlich.

Daniela Gigor

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