Nahe Puerto Rico: Boot mit Flüchtlingen kentert in der Karibik – mindestens elf Tote
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Nahe Puerto RicoBoot mit Flüchtlingen kentert in der Karibik – mindestens elf Tote

Die US-Küstenwache hat ein sich mutmasslich auf einer illegalen Überfahrt befindendes Boot aufgegriffen. Für knapp ein Dutzend Menschen kam jede Hilfe zu spät.

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Die US-Küstenwache veröffentlichte Fotos der Rettungsaktion nahe Puerto Rico. (12. Mai 2022)

Die US-Küstenwache veröffentlichte Fotos der Rettungsaktion nahe Puerto Rico. (12. Mai 2022)

AFP
Bislang konnten 31 Menschen gerettet werden. 

Bislang konnten 31 Menschen gerettet werden. 

AFP
Mindestens elf Menschen kamen ums Leben. Wie viele Menschen sich insgesamt auf dem Boot befanden, ist unklar.

Mindestens elf Menschen kamen ums Leben. Wie viele Menschen sich insgesamt auf dem Boot befanden, ist unklar.

AFP

Darum gehts

  • US-Küstenwache, Grenzschutz und die Polizei von Puerto Rico waren an einer Rettungsaktion in der Karibik beteiligt.

  • Ein Boot – mutmasslich mit Flüchtlingen aus Haiti an Bord – ist gekentert.

  • Viele trugen keine Rettungswesten.

  • Mindestens elf Menschen sind ums Leben gekommen.

Beim Kentern eines Bootes nahe Puerto Rico sind mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Weitere 31 Menschen wurden gerettet, wie die US-Küstenwache am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte. Es handelte sich demnach mutmasslich um eine illegale Überfahrt. Die Zahl der Menschen, die im Wasser gewesen seien, sei unklar.

Die Küstenwache sei gegen Mittag (Ortszeit) benachrichtigt worden, dass der Grenzschutz aus der Luft ein gekentertes Boot rund zehn Seemeilen (knapp 19 Kilometer) nördlich der unbewohnten Desecheo-Insel entdeckt habe – diese gehört zum karibischen US-Aussengebiet Puerto Rico. Es seien demnach Menschen im Wasser gewesen, die keine Rettungswesten getragen hätten. An dem Rettungseinsatz waren der Mitteilung zufolge die Küstenwache, der Grenzschutz und die puerto-ricanische Polizei beteiligt.

Nach einem Bericht der Zeitung «Miami Herald» handelte es sich bei den Bootspassagieren um haitianische Migranten. Die Mona-Passage zwischen Puerto Rico und der Insel Hispaniola, wo das Unglück geschah, ist demnach eine übliche Route für oft überfüllte Boote mit Migranten aus den Hispaniola-Ländern Haiti und Dominikanische Republik in Richtung Puerto Rico. Wegen mangelhafter Sicherheitsvorkehrungen, unsicherer Boote und gefährlicher Seebedingungen sei die Überfahrt schwierig. 

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(DPA)

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