Aktualisiert 17.01.2015 09:01

Ostchina

Bootsunglück fordert 22 Menschenleben

Ein neu gebautes Schiff kenterte auf einer Testfahrt im chinesischen Jangtse-Fluss. 22 Menschen kamen ums Leben.

Rettungskräfte konnten das gekenterte Schiff aufgrund des schlechten Wetters erst am Samstag bergen.

Rettungskräfte konnten das gekenterte Schiff aufgrund des schlechten Wetters erst am Samstag bergen.

Beim Untergang eines Schleppers im Osten Chinas sind laut den Behörden 22 Menschen ums Leben gekommen. Zuvor war von 21 Toten die Rede gewesen, nach einem Vermissten hatten die Einsatzkräfte noch im Heckplatz des Schiffes und Teilen des Jangtse-Flusses gesucht.

Die neu gebaute «Wanshenzhou 67» war am Donnerstag auf einer Testfahrt im Fubei-Kanal plötzlich gekentert. Unter den 25 Menschen an Bord waren acht Ausländer: vier Singapurianer sowie jeweils eine Person aus Indonesien, Malaysia, Indien und Japan. Drei Menschen konnten gerettet werden.

Wegen der starken Strömung gelang es den Einsatzkräften erst am Samstagmorgen, den Schlepper an die Oberfläche und in seichte Gewässer zu ziehen. Dann wurde das Schiff eingehend untersucht.

(sda)

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