Ohne Haaland - Borussia Dortmund schiesst Kiel ab – im Final wartet RB Leipzig
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Ohne HaalandBorussia Dortmund schiesst Kiel ab – im Final wartet RB Leipzig

Dortmund macht mit Kiel kurzen Prozess und folgt RB Leipzig in das DFB-Pokalfinal. Dieses steigt am 13. Mai im Olympiastadion in Berlin.

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Eröffnete den Torriegen für den BVB: Giovanni Reyna erzielte in der 16. Minute das 1:0 für die Borussen. 

Eröffnete den Torriegen für den BVB: Giovanni Reyna erzielte in der 16. Minute das 1:0 für die Borussen.

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Der BVB zündete in der ersten Halbzeit ein Offensiv-Feuerwerk und erzielte innerhalb von 25 Minuten fünf Treffer. 

Der BVB zündete in der ersten Halbzeit ein Offensiv-Feuerwerk und erzielte innerhalb von 25 Minuten fünf Treffer.

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Marwin Hitz und Manuel Akanji hatten einen ruhigen Abend. 

Marwin Hitz und Manuel Akanji hatten einen ruhigen Abend.

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Darum gehts

  • Am Freitagabend qualifizierte sich Leipzig als erstes Team für das DFB-Pokalfinal.

  • In einem unterhaltsamen Spiel gewinnt RB gegen Werder Bremen erst in der 124. Minute der Verlängerung.

  • Dortmund lässt Kiel keine Chance und lag bereits zur Pause mit 5:0 vorne.

Frühe Tore, wenig Spannung – Borussia Dortmund hat das Fussball-Märchen von Holstein Kiel beendet und zum zehnten Mal das Endspiel im DFB-Pokal erreicht. Auch ohne den verletzten Torjäger Erling Haaland wurde der Bundesliga-Fünfte beim 5:0 (5:0)-Kantersieg im Halbfinale über das bisherige Überraschungsteam seiner Favoritenrolle in sehenswerter Manier gerecht. Am Tag der Arbeit sorgten die Torschützen Giovanni Reyna (16./23. Minute), Marco Reus (27.), Thorgan Hazard (32.) und Jude Bellingham (42.) im leeren Signal Iduna Park schon früh für klare Verhältnisse.

Damit kommt es am 13. Mai in Berlin zum reizvollen Duell zwischen dem BVB und RB Leipzig um die Rolle als zweite Kraft im deutschen Fussball hinter Branchenführer München. Anders als in der zweiten Pokal-Runde gegen den FC Bayern gelang dem Zweitligisten Kiel diesmal kein Coup. Für die Kieler war es eine ähnlich deutliche Halbfinale-Schlappe wie 1941 beim 0:6 gegen Schalke. Die Niederlage dürfte zudem den Aufstiegsambitionen der Norddeutschen wenig förderlich sein.

Getrübt wurde die Freude über den Finaleinzug beim BVB durch die Verletzung von Mateu Morey (74.). Der Spanier verletzte sich im Zweikampf und wurde zwölf Minuten nach seiner Einwechslung vom Platz getragen – begleitet von den erschrockenen Blicken seiner Mitspieler.

Leipzig wartet

Julian Nagelsmann, der kommende Saison für eine Rekordablöse von 25 Millionen Euro von Leipzig zu den Bayern wechselt, sagte am Freitagabend nach der Partie: «Ich möchte mich mit einem Titel aus Leipzig verabschieden.» Die Chancen stehen gut, qualifizierte sich seine Mannschaft doch am Freitagabend für das DFB-Pokalfinal.

Das Spiel verlief aus Sicht der Leipziger jedoch alles andere als gemütlich. Emil Forsberg erlöste die Sachsen erst tief in der Nachspielzeit der Verlängerung. Genauer gesagt in der 124. Minute. In der regulären Spielzeit konnte keine der beiden Mannschaften ein Tor erzielen. Das Spiel ging in die Verlängerung. Dort schoss Leipzigs Hwang in der 93. Minute den Führungstreffer für die Mannschaft von Nagelsmann. Bremen liess aber nicht locker und konnte durch Bittencourt in der 105. Minute ausgleichen. Und als alles nach einem Elfmeterschiessen aussah, erzielte der Schwede Forsberg mit einer Akrobatik-Einlage, den Siegtreffer für Leipzig.

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(dpa/fss/fos)

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