Schraubenhandel: Bossard-Gruppe mit massivem Umsatzeinbruch
Aktualisiert

SchraubenhandelBossard-Gruppe mit massivem Umsatzeinbruch

Der Zuger Schraubenhändler Bossard hat im vergangenen Geschäftsjahr stark unter der Wirtschaftskrise gelitten. Der Umsatz brach 2009 um 30,2 Prozent auf 395 Millionen Franken ein.

In Lokalwährungen belief sich das Minus auf 28,6 Prozent, wie Bossard am Dienstag mitteilte. Das Marktumfeld habe sich im vierten Quartal 2009 insbesondere in Europa und Asien weiter stabilisiert beziehungsweise stark verbessert. Dennoch hinterlasse die weltweite Wirtschaftskrise auch im letzten Quartal des Jahres ihre Spuren, heisst es in der Medienmitteilung.

Der Umsatz lag im vierten Quartal mit 95,2 Mio. Fr. um 24,5 Prozent unter dem Vorjahr. In Lokalwährung betrug der Rückgang 20,7 Prozent. Im dritten Quartal hatte sich der Umsatz noch um ein Drittel reduziert.

Aussichten haben sich verbessert

Die Aussichten haben sich laut Bossard aufgrund der Entwicklung der letzten Monate verbessert. Erste Preiserhöhungen im Beschaffungsmarkt und längere Lieferfristen unterstrichen dies. Bossard hält es jedoch für verfrüht, daraus bereits eine schnelle und breit abgestützte Erholung im Industriesektor abzuleiten. Bossard will die Details zur Konzernrechnung am 10. März veröffentlichen.

(sda)

Deine Meinung