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Kenias PräsidentBrand auf Flughafen Nairobi kein Terrorakt

Zwei Tage nach dem Inferno am Jomo Kenyatta International Airport in der kenianischen Hauptstadt Nairobi sind die Ermittlungen nach der Ursache weiterhin im Gang. Ein Anschlag kann aber ausgeschlossen werden.

Nach dem Grossbrand am Flughafen von Nairobi von vergangenem Mittwoch haben Ermittler einen Terroranschlag als Ursache ausgeschlossen. «Wir sind sicher, dass das Feuer nichts mit Terrorismus zu tun hatte, denn es gibt keine Hinweise auf eine Explosion oder Sprengstoff», sagte der kenianische Präsident Uhuru Kenyatta am Freitag.

Er fügte hinzu, dass der Betrieb am Jomo Kenyatta International Airport wieder zu 70 Prozent laufe, nachdem er die Unglücksstelle besichtigt hatte.

Ursache noch immer unklar

Der Flughafen ist nach dem Vater des derzeitigen Staatschefs benannt, der der erste Präsident nach der Unabhängigkeit des ostafrikanischen Landes im Jahr 1963 war. Ermittler waren weiterhin im Einsatz, um die Ursache für das Feuer zu finden.

Die Passagiere wurden derweil im Inlands-Terminal sowie in Zelten, die das Rote Kreuz zur Verfügung gestellt hatte, abgefertigt. Bei dem Grossbrand war am Mittwoch der Terminal 1 für internationale Ankünfte völlig zerstört worden. Tote und Verletzte gab es aber nicht. (sda)

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