Brand in Chemiefirma in Pieterlen BE - «Fenster sind zu, aber Angst habe ich jetzt nicht»
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Brand in Chemiefirma in Pieterlen BE«Fenster sind zu, aber Angst habe ich jetzt nicht»

Am Samstagabend vermeldete Alertswiss höchste Alarmstufe: Nach dem Brand in einer Chemiefirma wurde gesundheitsschädlicher Rauch freigesetzt.

von
Karin Leuthold
Angela Rosser
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Die Situation hat sich beruhigt und Alertswiss gibt Entwarnung für das betroffene Gebiet.

Die Situation hat sich beruhigt und Alertswiss gibt Entwarnung für das betroffene Gebiet.

Screenshot/Alertswiss
Höchste Alarmstufe in Pieterlen – beim Brand in einer Chemiefirma wurde gesundheitsschädlicher Rauch freigesetzt.

Höchste Alarmstufe in Pieterlen – beim Brand in einer Chemiefirma wurde gesundheitsschädlicher Rauch freigesetzt.

Screenshot/Alertswiss

Am Samstagabend ereignete sich laut Alertswiss ein Chemieunfall bei Pieterlen BE. Dadurch wurden gesundheitsschädliche Stoffe freigesetzt. Die Kantonspolizei Bern bestätigte auf Anfrage den Einsatz. Die erste Massnahme sei, die Bevölkerung via Alertswiss zu warnen. Kurz vor 20.30 Uhr kam bei Alertswiss wieder Entwarnung, der Brand ist unter Kontrolle.

Die Bewohner und Bewohnerinnen wurden zunächst dazu angehalten, Fenster und Türen zu schliessen und Lüftungen und Klimaanlagen abzuschalten. Zudem solle man nicht in das betroffene Gebiet gehen. Ein Anwohner in der Nähe der brennenden Chemiefirma sagte zu 20 Minuten: «Mitbekommen habe ich das schon, aber Angst habe ich jetzt nicht. Fenster sind zu und jetzt warten wir ab.» Eine Restaurantmitarbeiterin in Pieterlen erzählt: «Ja, einige Gäste haben etwas erzählt, direkt betroffen sind wir aber nicht.» Sie meinte erst, das Feuer sei in einem nahegelegenen Nachbardorf.

Wegen des Brandes gab es auch Einschränkungen im Bahnverkehr zwischen Biel und Olten.

Am Sonntag gab die Kantonspolizei Bern bekannt, dass rund 30 Feuerwehreinsatzkräfte den Brand bekämpften: «Gemäss aktuellen Erkenntnissen brach der Brand im Triagebereich des Gefahrgutlagers aus, in welchem Behälter mit unterschiedlichen Substanzen gelagert waren», teilt die Polizei mit. Es habe zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung bestanden.

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