Aktualisiert 04.05.2006 22:04

Brand: Nachbarn im Stich gelassen

Ein 27-jähriger Schweizer hantierte im Januar 2005 in Balterswil mit Kerzen. Offenbar war der Strom ausgefallen.

Der alkoholisierte Mann zündete dabei sein Bett an. Doch statt zu löschen, die Feuerwehr zu rufen oder die Nachbarn im selben Haus zu warnen, schloss der Mann seine Wohnungstür ab und verliess das Haus.

So zumindest beschreibt der Staatsanwalt die Vorgeschichte eines Wohnungsbrandes, der leicht hätte tödlich enden können. Das Feuer wurde noch rechtzeitig bemerkt, verletzt wurde niemand.

Gestern war Gerichtstermin in Münchwilen: Der Antrag des Staatsanwaltes lautete auf 18 Monate Gefängnis bedingt. Das Urteil folgt.

(feb)

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