Aktualisiert 05.09.2006 16:24

Brandos Sohn verkauft private Promi-Adressen

Christian Brando, der Sohn des verstorbenen Hollywoodstars Marlon Brando, verkaufte die Adresskarteien seines Vaters mit den privaten Adressen von über 100 Top-Promis aus der ganzen Welt. Die Adressen wären um ein Haar auf eBay versteigert worden.

Eine Meldung, die unter den Top-Grössen des Showbiz für Gänsehaut führen wird: Christian Brando verscherbelte die gesammelten privaten Adressen von über 100 Topstars aus der Show- und Politwelt an einen Unbekannten. Nur sein Bruder Miko konnte verhindern, dass die Karteikarten beim Internet-Auktionshaus versteigert wurden.

Promi-Agent Richard Smith sagte gegenüber der US-Zeitung «New York Post»: «Christian verkaufte sie einer Person, die sie auf eBay platziert hat. Nachdem Miko das herausgefunden hatte, rief seinen Freund Keya Morgan, der das Inserat sofort aus dem Internet entfernen liess.»

Laut der Zeitung weigert Morgan sich, den Namen des Adressen-Käufers zu nennen. Aber er sagte gegenüber der «Post»: «Ich habe die Authenzität der Karteikarten persönlich geprüft und war geschockt, als ich all diese privaten Handy-Nummern, Postadressen, die persönlichen Codes und so weiter sah, die den mächtigsten Leuten von Hollywood gehören. Und alles stand im Internet für ein Mindestauktionsgebot von 120 Franken.»

Und Brando senior stand offensichtlich mit den Top-Leuten des Geschäfts auf Du und Du, wie Morgan beteuert: «Unter den Namen waren Oprah Winfrey, Robert De Niro, Larry King, Al Pacino, Whoopie Goldberg, John Travolta, Bill Clinton, Leonardo DiCaprio, Tom Hanks, Dustin Hoffman, Samuel L. Jackson, Elizabeth Taylor, Denzel Washington, Jack Nicholson, Tony Bennett und Jay Leno.»

Morgan, der momentan gerade mit Miko Brando an einem Buch arbeitet und viele der erwähnten Promis persönlich kennt, sagt, er verglich seine Nummern mit denen in der Kartei und: «Ich stellte fest, dass die meisten noch gültig sind. Und das lässt den Vorfall um Paris Hiltons Adressbuch, das im Internet veröffentlicht wurde, geradezu zu einem Witz.»

Jetzt versucht Marlon Brandos, selig, Anwalt die delikaten Karteikarten wieder vom Käufer zurückzuerlangen.

Der Anwalt von Christian Brando, Bruce Margolin, sagte, dass er von diesem Verkauf nichts wüsse, aber sich darum kümmern würde.

Christian wurde wegen seiner vorsätzlicher Tötung von 1990 zu einer Haftstrafe verurteilt. Er tötete damals den Freund seiner Halbschwester Cheyenne, Dag Drollet, wurde aber sechs Jahre später auf Bewährung entlassen. Cheyenne beging 1995 Selbstmord.

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