Formel 1: Mick Schumacher reagiert auf Bernie Ecclestone

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Formel 1Nach Qualifying-Debakel und Ecclestone-Kritik wehrt sich Schumacher vehement

Bleibt Mick Schumacher in der Formel 1? Der Deutsche kämpft weiter um das letzte noch freie Cockpit für 2023 und reagiert auf die Aussagen von Ex-F1-Boss Bernie Ecclestone.

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Mick Schumacher glaubt weiterhin an eine Zukunft in der Formel 1.

Mick Schumacher glaubt weiterhin an eine Zukunft in der Formel 1.

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Zuletzt hatte Ex-F1-Chef Bernie Ecclestone dies öffentlich bezweifelt.

Zuletzt hatte Ex-F1-Chef Bernie Ecclestone dies öffentlich bezweifelt.

AFP
Haas-Teamchef Günther Steiner lässt sich mit seiner Entscheidung Zeit. Nach dem GP von São Paulo soll klar werden, wer 2023 im zweiten Haas-Cockpit sitzen wird.

Haas-Teamchef Günther Steiner lässt sich mit seiner Entscheidung Zeit. Nach dem GP von São Paulo soll klar werden, wer 2023 im zweiten Haas-Cockpit sitzen wird.

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Darum gehts

  • Ex-F1-Boss Bernie Ecclestone verkündete, die Karriere von Schumacher sei vorbei.

  • Nun wehrt sich Schumi gegen die Aussagen von Ecclestone.

  • Der Haas-Fahrer zeigt sich weiterhin kämpferisch.

Mick Schumacher wehrt sich gegen die Aussagen des einstigen Formel-1-Zampanos Bernie Ecclestone. «Es ist schwierig, die Formel 1 zu vergessen, weil ich diesen Sport liebe. Und deshalb werde ich das auch nicht tun», meinte der Sohn des Siebenfach-Weltmeisters Michael Schumacher vor dem Rennwochenende in Brasilien, ergänzte mit Blick auf Ecclestone: «Jeder hat immer irgendeine Meinung. So ist das eben.»

Der einstige Formel-1-Zampano Bernie Ecclestone hatte zuletzt erklärt, davon überzeugt zu sein, dass Mick Schumachers Karriere in der Motorsport-Königsklasse im Dezember zu Ende gehen werde. «Ich glaube nicht, dass er im nächsten Jahr dabei ist. Die Leute waren enttäuscht von seiner Performance – ob es nun an ihm lag oder am Team, wissen wir nicht. Aber es ist natürlich schwierig, jemanden zu finden, der ihn in ein siegfähiges Auto bringt», meinte der einstige Formel-1-Boss bei RTL.

Harsche Kritik von Ecclestone

Und fügte daraufhin an: «Vielleicht muss er die Formel 1 vergessen und sich auf andere Motorsportserien fokussieren. Sein Name ist seine grösste Bürde, er versucht, diesem gerecht zu werden und das bringt ihm die ganzen Probleme ein. Deswegen: Vergessen und in einer anderen Kategorie gewinnen», riet Ecclestone dem Deutschen.

Die Zukunft des 23-jährigen Schumacher ist nach wie vor offen. Lediglich bei seinem Haas-Team ist für die kommende Saison noch ein Cockpit neben Kevin Magnussen frei. Der Rennstall verschob zuletzt die Fahrerentscheidung mehrmals. Diese soll nun nach dem Grossen Preis von Brasilien am Sonntag getroffen werden. Neben Schumacher macht sich auch Nico Hülkenberg grosse Hoffnungen auf das letzte noch freie Cockpit. 

Schumi hat keinen Plan B

Die Haas-Fahrerentscheidung zieht sich jedenfalls bereits seit Wochen in die Länge. Schumacher stand zu Saisonbeginn nach schweren Unfällen in Dschidda und Monaco und damit verbundenen Millionenschäden bereits vor dem Aus, konnte sich zuletzt allerdings stabilisieren.

Die Ansage von Teambesitzer Gene Haas, der Punkte verlangte, konnte der 23-Jährige zuletzt aber – auch aufgrund der Performance des Autos – nicht erfüllen. Ganz im Gegenteil. Im Qualifying des GP Brasilien enttäuschte er total. Während sich Teamkollege Kevin Magnussen am Freitagabend die Pole für das Sprintrennen sicherte, erlebte Schumacher ein Debakel und wurde Letzter. Hierzu meinte der junge Deutsche: «Es ist frustrierend. Aber wir sind bereit, die Herausforderung zu stemmen.»

Schumacher untermauerte derweil aber, keinen Plan B zu haben. «Zur Zeit brauche ich den nicht. Es gibt einen Trend, eine konstante Verbesserung in der Saison. Ich habe nicht alle Dinge erreicht, die ich erreichen wollte, aber einige davon», untermauerte der 23-Jährige. 

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(flo/heute.at)

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