«Zu wenig Schutz» – Brauchts nach der Johnson-Impfung noch einen mRNA-Boost?
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«Zu wenig Schutz»Brauchts nach der Johnson-Impfung noch einen mRNA-Boost?

Das Bundesministerium für Gesundheit will, dass Leute, die den Impfstoff von Johnson erhalten haben, einen Booster erhalten. Doch nicht vom selben Vakzin, sondern von Moderna oder von Pfizer/Biontech.

Der Vektoren-Impfstoff von Johnson&Johnson dient als Alternative zu Moderna und Pfizer/Biontech. Besonders für Menschen, die der mRNA-Technologie skeptisch gegenüber stehen. Doch in unserem Nachbarland Deutschland gibt es den Impfstoff ohne mRNA-Technologie vielleicht bald nicht mehr ohne Auffrischung. Und ausgerechnet die Auffrischung soll mit einem Impfstoff von Moderna oder Pfizer/Biontech geschehen, so will es die deutsche Impfkommission (STIKO).

Die Auffrischung darf Skeptikerinnen und Skeptiker, die sich nun doch zum Impfen entschlossen haben, nicht abschrecken. Denn laut Volker Thiel, Leiter der Abteilung für Virologie am Institut für Virologie und Immunologie (IVI), ist geimpft immer besser, als nicht geimpft. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) sieht das gleich, aber wartet mit einer Booster-Impfung für den Johnson&Johnson-Impfstoff noch ab.

Angst muss man auch nicht haben, wenn zwei verschiedenartige Impfstoffe verabreicht werden. «Da muss man sich keine Sorgen machen. Es wurde in Studien gezeigt, dass bei heterologen Impfungen, also wenn man die zwei Impfungen mit einem anderen Impfstoff macht, die Immunantwort danach ausgezeichnet ist», sagt Volker Thiel.

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(Team Video News)

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