Reihenblock in Basel: Breel Embolo wirft seine Mieter raus
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Reihenblock in BaselBreel Embolo wirft seine Mieter raus

Der Nati-Spieler und Bundesliga-Söldner Breel Embolo hat ein Haus gekauft. Wegen einer Totalsanierung gehen Mieter auf die Barrikaden.

von
ehs
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Der Nati-Stürmer und Bundesliga-Söldner Breel Embolo hat Ärger mit seinen Mietern. Das berichtet die «Schweiz am Wochenende».

Der Nati-Stürmer und Bundesliga-Söldner Breel Embolo hat Ärger mit seinen Mietern. Das berichtet die «Schweiz am Wochenende».

epa/Friedemann Vogel
Dem 22-Jährigen gehöre seit zweieinhalb Jahren ein Reihenblock mit zwölf Mietwohnungen. Der soll nun generalsaniert werden. Doch nicht alle Mieter wollen das akzeptieren.

Dem 22-Jährigen gehöre seit zweieinhalb Jahren ein Reihenblock mit zwölf Mietwohnungen. Der soll nun generalsaniert werden. Doch nicht alle Mieter wollen das akzeptieren.

Keystone/Alessandro Della Valle
Dieses Wochenende hätten alle Mieter das Haus (links) verlassen müssen, so die Zeitung. Doch drei Parteien gingen juristisch gegen die Kündigung vor.

Dieses Wochenende hätten alle Mieter das Haus (links) verlassen müssen, so die Zeitung. Doch drei Parteien gingen juristisch gegen die Kündigung vor.

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Breel Embolo (22) hat Ärger mit seinen Mietern. Vor zweieinhalb Jahren kaufte der Schalke- und Nati-Spieler beim Burgfelderplatz in Basel einen Reihenblock mit zwölf Mietwohnungen. Die waren bisher im unteren Preissegment angesiedelt. Ende Oktober hat die zuständige Immobilienfirma allen Mietern gekündigt, wie die «Schweiz am Wochenende» berichtet.

Die Wohnungen entsprächen weder den ökologischen Ansprüchen noch heutigen Wohnbedürfnissen, heisst es in einem Schreiben der Verwaltung, aus dem die Zeitung zitiert. Darum müsse die Liegenschaft ab April saniert werden, was im bewohnten Zustand nicht möglich sei. Dieses Wochenende hätten alle Mieter ihre Wohnung verlassen müssen – doch nicht alle gaben der Forderung nach.

Sind Kündigungen missbräuchlich?

Drei Parteien wehren sich nun gegen die Kündigung und gehen juristisch gegen sie vor, so die Zeitung. Damit seien die Kündigungen noch nicht rechtskräftig. Beat Leuthardt vom Mieterverband sagt, die Kündigungen seien wegen der Umstände missbräuchlich. Das Vorgehen sei das «Standard-Programm», wenn man «Leute möglichst schnell draussen haben wolle».

Er erhoffe sich, dass die Kündigungen für ungültig erklärt würden oder zumindest eine Verlängerung der Kündigungsfrist erreicht werde. Der Spielerberater von Breel Embolo zog seine Zitate gemäss der «Schweiz am Wochenende» zurück.

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