Aktualisiert 02.02.2011 13:31

Anschlagsserie in AthenBriefbombe rechtzeitig entschärft

Ein neuer Briefbombenanschlag in Athen konnte verhindert werden. Der an das griechische Justizministerium adressierte Sprengsatz wurde kontrolliert zur Explosion gebracht.

Schon im November haben Briefbomben Athen in Atem gehalten (hier vor der Schweizer Botschaft).

Schon im November haben Briefbomben Athen in Atem gehalten (hier vor der Schweizer Botschaft).

Die Briefbombe hätte Menschen verletzen können, berichteten griechische Medien übereinstimmend. Hinter der Tat sollen Mitglieder oder Sympathisanten einer autonomen Gruppierung Namens «Verschwörung der Feuerzellen» stehen, vermutet die Polizei.

In Athen findet zurzeit ein Prozess gegen 13 mutmassliche Mitglieder dieser Untergrundorganisation statt. Mitglieder dieser Gruppe stehen im Verdacht, vor Wochen eine Reihe von Briefbomben an europäische Politiker geschickt zu haben. Eine dieser Bomben landete auch im Berliner Kanzleramt.

(sda)

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