Brigitte Bardot will Schafe retten
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Brigitte Bardot will Schafe retten

Der Schweizer Tierschützer Franz Weber erhält prominente Untersützung für seine Idee, die im Persischen Golf festsitzenden 50.000 australischen Schafe zu retten.

Brigitte Bardot appellierte in einem Brief an Australiens Ministerpräsidenten John Howard, die geschundenen Tiere in einem Reservat aufzunehmen.

In einem am Montag von der Fondation Franz Weber veröffentlichten Brief von Bardot an Howard schreibt die berühmte Tierschützerin, sie unterstütze die Vorschläge mit all ihrer Kraft und von ganzem Herzen. «Die 50.000 unglücklichen Schafe haben schon genug gelitten und sind zu Helden geworden, die es verdienen zu leben und nicht zu sterben», hält Bardot fest. Sie bat den Ministerpräsidenten, den Vorschlag Webers von vergangener Woche anzunehmen, die Tiere in seinem Wildpferderefugium im Norden Australiens aufzunehmen, wo sie friedlich bis zum Ende leben könnten. Weber wiederholte sein Angebot am Montag, nachdem er auf seinen Fax von vergangener Woche keine Antwort erhalten hatte.

Die saudiarabischen Behörden hatten den Import Anfang August verweigert, da mehr als die erlaubten fünf Prozent der Tiere mit der Krankheit Kopfräude infiziert seien. Inzwischen sollen über 4.500 Schafe verendet sein. Der niederländische Frachter hat gemäss australischen Medienberichten Kuwait am vergangenen Freitag verlassen und soll in rund zwei Wochen die Cocos Islands im Indischen Ozean erreichen, wo die Tiere in Quarantäne kommen sollen. Der Schicksal der Tiere hatte in Australien grosse Entrüstung ausgelöst. (dapd)

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