Hightech-Ball: Bringt der Brazuca eine WM der Traumtore?
Aktualisiert

Hightech-BallBringt der Brazuca eine WM der Traumtore?

Er ist der eigentliche Superstar der Weltmeisterschaft in Brasilien: der Brazuca. Luzern-Goalie David Zibung hat bereits Bekanntschaft mit dem WM-Ball gemacht.

von
Eva Tedesco

«Das kann die WM der Traumtore werden», sagt FCL-Goalie David Zibung. Der Grund: der neue WM-Ball Brazuca. Längst sind die WM-Bälle nicht mehr einfach nur Spielgeräte, sondern Ikonen der Turniere, für die sie entwickelt wurden. Die Flug- und Spieleigenschaften der Bälle werden beinahe so kontrovers diskutiert wie die Leistungen der Weltstars, die sie treten. Seit Beginn der Rückrunde wird nun auch in der Super League mit dem Brazuca gespielt, wie der WM-Ball 2014 von Adidas heisst (stellt seit 1970 den WM-Ball her).

«Vom Schussverhalten her ist das ein geiler Ball. Die technisch versierten Spieler werden ihn lieben», sagt Luzern-Keeper David Zibung über den neuen WM-Ball und fügt an, «die Torhüter eher weniger.» Das musste der FCL-Goalie gegen GC (1:3) nach nur neun Spielminuten am eigenen Leib erfahren. Zibung konnte einen Flatterball aus rund 30 Metern nur ungenügend abwehren, Shkelzen Gashi erbte. Der Torhüter sah unglücklich aus.

In Spanien Alltag

«In Spanien sieht man solche Dinge jedes Wochenende. Wenn Techniker wie Cristiano Ronaldo abziehen und den Ball perfekt treffen, ist es für den Goalie fast unmöglich, den Ball zu kontrollieren. Caio kann das auch.» Der Ball nimmt rasch Fahrt auf, senkt sich urplötzlich und hat Potenzial zum Flattern. «Ich erwarte an der WM Traumtore, wenn die Supertechniker wie Messi und Ronaldo am Werk sind. Es werden schöne Freistosstore zu sehen sein», glaubt Zibung.

«Ich freue mich darauf, mit ihm zu spielen»

Nicht, wenn es nach Iker Casillas geht. «Ich freue mich darauf, an der WM mit diesem grossartigen Ball zu spielen», sagte der Real-Keeper bei der Präsentation des WM-Balles Anfang Dezember.

Deine Meinung