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Kanton UriBristenstrasse geht nach Erdrutsch wieder auf

Ab heute 17 Uhr ist die Bristenstrasse wieder für den Verkehr frei. Die Arbeiter hätten trotz schwieriger Witterung ausgezeichnete Arbeit geleistet, so der Urner Baudirektor.

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nk
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Am Freitag werden die Instandstellungsarbeiten an der Bristenstrasse in Uri nach dem Abrutsch vom 5. März offiziell abgeschlossen und die Strasse wieder vollständig für den Verkehr freigegeben.

Am Freitag werden die Instandstellungsarbeiten an der Bristenstrasse in Uri nach dem Abrutsch vom 5. März offiziell abgeschlossen und die Strasse wieder vollständig für den Verkehr freigegeben.

Baudirektion Uri
Der Urner Baudirektor Roger Nager: «Ein besonderer Dank gilt den Arbeitern vor Ort, die trotz der schwierigen Witterung ausgezeichnete Arbeit geleistet haben.»

Der Urner Baudirektor Roger Nager: «Ein besonderer Dank gilt den Arbeitern vor Ort, die trotz der schwierigen Witterung ausgezeichnete Arbeit geleistet haben.»

Baudirektion Uri
Am 5. März war ein rund zehn Meter langes Teilstück der Bristenstrasse abgerutscht und hatte das Dorf Bristen von der Aussenwelt abgeschnitten.

Am 5. März war ein rund zehn Meter langes Teilstück der Bristenstrasse abgerutscht und hatte das Dorf Bristen von der Aussenwelt abgeschnitten.

Baudirektion Uri

Nachdem am 5. März ein rund zehn Meter langes Teilstück der Bristenstrasse abgerutscht war, blieb die einzige Strasse ins Dorf Bristen für mehrere Wochen gesperrt. Shuttlebusse und die alte Standseilbahn des Kraftwerks Amsteg stellten die Versorgung der Bevölkerung sicher. Allein die Bahn hat in den letzten Wochen über 17'000 Personen und mehr als 45 Tonnen Material transportiert, wie die Urner Baudirektion am Freitag mitteilte.

So sah die Schadstelle kurz nach dem Abrutsch aus:

Der Erdrutsch bei Bristen aus der Luft

Sehen Sie die abgerutschte Strasse in Bristen aus dem Helikopter. (Video: nk)

Der Urner Baudirektor Roger Nager sagt: «Ein besonderer Dank gilt den Arbeitern vor Ort, die trotz der schwierigen Witterung ausgezeichnete Arbeit geleistet haben.»

Vom 2. bis zum 5. Mai musste die Strasse wegen eines Steinschlags erneut gesperrt werden. Es sind gemäss der Urner Baudirektion aber keine grösseren Schäden entstanden und der Steinschlag hat keinen Zusammenhang mit dem Hangrutsch von Anfang März.

Felsblock muss «kontrolliert entfernt» werden

In den vergangenen Wochen sind wegen der Witterung auf einem Strassenabschnitt vor dem ersten Kehrtunnel unerwartet Senkungen aufgetreten, heisst es in der Mitteilung weiter. Um Schäden zu verhindern, wird die Fahrbahnbreite eingeschränkt, die Strasse bleibt aber vorerst jederzeit passierbar.

Eine für die kommenden Jahre geplante Sanierung der Stützmauer in diesem Bereich wird vorgezogen und im Verlauf der nächsten Wochen durchgeführt. Während der Bauphase bleibt die Strasse für den Verkehr mit geringen Einschränkungen offen. Für die Baustelleninstallation ist zu Beginn der Sanierungsarbeiten eine Sperrung der Strasse unumgänglich. Während dieser Sperrung wird zeitgleich ein Felsblock, der sich oberhalb des ersten Kehrtunnels befindet, kontrolliert entfernt. Vorsichtshalber wird das bereits im Frühling gemacht, obwohl er derzeit als stabil beurteilt wird. Wie genau der Felsblock entfernt wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar.

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