Sieben Emmys abgeräumt: Briten düpieren Amerikas TV-Macher
Aktualisiert

Sieben Emmys abgeräumtBriten düpieren Amerikas TV-Macher

Onkel Sam hatte das Nachsehen gegenüber Grossbritannien: Die grossen Gewinner der diesjährigen Verleihung der internationalen Emmys sind TV-Produktionen von der britischen Insel. Sie gewannen sieben von zehn Emmys.

Die britische Polizeiserie «Life on Mars» konnte am 24. November bei der Verleihung der Preise in New York erneut die Auszeichnung als beste Spielfilmserie einfahren. Die Mystery-Geschichte um einen Polizisten, der sein Gedächtnis verloren hat, war 2006 schon einmal gekürt worden. Weitere Preise erhielten unter anderem der Brite David Suchet («Maxwell») und seine Landsfrau Lucy Cohu («Forgiven»), die britische Sitcom «The I.T.Crowd» und die Dokumentation «Strictly Bolshoi» vom britischen Privatsender Channel 4.

Produktionen aus Jordanien und Argentinien konnten erstmals einen internationalen Emmy in Empfang nehmen. So erhielt das argentinische Politdrama «Televisión por la identidad» den Preis für den besten TV-Film. In der Kategorie Telenovela siegte die jordanische Serie «The Invasion», die eine palästinensische Liebesgeschichte während der israelischen Militäroperationen 2002 erzählt.

Der internationale Emmy Award wird seit 1969 jährlich von der International Academy of Television Arts & Sciences an Fernsehproduktionen ausserhalb der USA verliehen. Dieses Jahr waren 40 Filme oder Serien aus 16 Ländern für die Endausscheidung nominiert. Die Preise für US-Fernsehproduktionen werden seit 1949 jährlich vergeben. Dieses Jahr war es die 60. Verleihung.

(sda)

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