Grossbritannien - Britische Corona-Variante laut Studie doch nicht tödlicher
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Laut Studie aus GrossbritannienBritische Corona-Variante doch nicht tödlicher

In Grossbritannien haben Forscher 496 Corona-Patienten untersucht: Sie konnten keinen direkten Zusammenhang finden, dass die Mutation B.1.1.7 häufiger schwere Krankheitsverläufe begünstige oder tödlicher sei als das ursprüngliche Virus.

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Die britische Virusvariante sei nicht tödlicher, sagt eine neue Studie.

Die britische Virusvariante sei nicht tödlicher, sagt eine neue Studie.

20min/Taddeo Cerletti
Das hat eine Studie aus Grossbritannien ergeben. 

Das hat eine Studie aus Grossbritannien ergeben.

20min/Celia Nogler
Demnach führe sie nicht häufiger zu schweren Krankheitsverläufen als das ursprüngliche Virus. 

Demnach führe sie nicht häufiger zu schweren Krankheitsverläufen als das ursprüngliche Virus.

20min/Celia Nogler

Darum gehts

  • Laut einer britischen Studie ist die Variante B.1.1.7 nicht gefährlicher.

  • Die Variante sei zwar ansteckender, führe aber nicht öfters zum Tod oder schweren Verläufen.

  • Dazu wurden 496 Personen untersucht.

Einer neuen Studie zufolge, ist die Britische Variante des Coronaviruses doch nicht tödlicher als das ursprüngliche Virus. Ansteckender soll die Variante B.1.1.7 aber dennoch sein, wenn es nach der Studie geht, die im Fachmagazin «The Lancet Infectious Diseases» veröffentlicht wurde.

Die Studie untersuchte 496 Corona-Patienten, die im November und Dezember in Grossbritannien wegen des Virus ins Spital eingeliefert werden mussten. Demnach habe es bei der Sterblichkeit keine Unterschiede gegeben bei Patienten, die mit der B.1.1.7-Variante infiziert waren und bei solchen, die das ursprüngliche Virus in sich trugen.

Als die Virusvariante Ende Dezember entdeckt wurde, hiess es zunächst die Variante sei lediglich ansteckender. Später gab es wiedersprüchliche Informationen zur Gefährlichkeit. Boris Johnson, der britische Premierminister, sagte Ende Januar, es gebe Anzeichen, dass die Variante tödlicher sei. Auch der Präsident des Robert-Koch-Instituts Lothar Wieler sagte Anfang Februar: «Sars-CoV-2 ist gefährlicher geworden. Es gibt erste Hinweise, dass B.1.1.7 vermehrt auch zu schwereren Krankheitsverläufen führt.»

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Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

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