Coronavirus – Britische Erwachsene erhalten Booster drei Monate nach Zweitimpfung
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CoronavirusBritische Erwachsene erhalten Booster drei Monate nach Zweitimpfung

Grossbritannien hat die Booster-Impfungen gegen das Coronavirus allen Erwachsenen empfohlen, welche die zweite Impfdosis vor mindestens drei Monaten erhalten haben.

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Der britische Gesundheitsminister Sajid Javid spricht im britischen Unterhaus über die neue Corona-Variante Omikron. Das Foto ist vom 29. November 2021.

Der britische Gesundheitsminister Sajid Javid spricht im britischen Unterhaus über die neue Corona-Variante Omikron. Das Foto ist vom 29. November 2021.

AFP/UK Parliament's Parliamentary Recording Unit
Das Foto zeigt Javid bei seiner Booster-Impfung am 17. November 2021.

Das Foto zeigt Javid bei seiner Booster-Impfung am 17. November 2021.

Stefan Rousseau/PA Wire/dpa
«Ab heute werden wir die Booster-Kampagne boostern», sagte der britische Premierminister Boris Johnson (links) am 27. November.

«Ab heute werden wir die Booster-Kampagne boostern», sagte der britische Premierminister Boris Johnson (links) am 27. November.

AFP

Darum gehts

  • Bislang konnten in Grossbritannien nur über 40-Jährige eine Booster-Impfung buchen.

  • Die Booster-Impfung soll auch den Schutz gegen die Omikron-Variante erhöhen.

  • In Grossbritannien sind bislang neun Omikron-Fälle bestätigt.

Grossbritannien will wegen der Verbreitung der Omikron-Variante allen Erwachsenen bereits drei Monate nach ihrer zweiten Corona-Impfung eine Booster-Dosis anbieten. Das teilte das zuständige Impfkomitee am Montag in London mit.

Die Experten und Expertinnen empfahlen Drittimpfungen für alle Erwachsenen mit einem Abstand von mindestens drei Monaten nach der zweiten Dosis. Dies werde den Schutz vor der Omikron-Variante erhöhen, da dieser ersten Erkenntnissen zufolge bei einem höheren Antikörper-Level besser sei, hiess es von den Experten.

Neun Omikron-Fälle in Grossbritannien

Bislang konnten in Grossbritannien nur über 40-Jährige eine Booster-Impfung buchen und dies auch erst sechs Monate nach ihrer zweiten Dosis. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte die zunächst im Süden Afrikas entdeckte Omikron-Variante als «besorgniserregend» ein.

In Grossbritannien sind bislang neun bestätigte Fälle bekannt.

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(DPA/mur)

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