Nach Rassismusvorwürfen - Britische Royals unterstützen «Black Lives Matter»-Bewegung
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Nach RassismusvorwürfenBritische Royals unterstützen «Black Lives Matter»-Bewegung

In einem Interview, das am Freitag ausgestrahlt werden sollte, sagten Vertreter der Queen, dass sich die Royals «intensiv um dieses Thema sorgten».

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Im März hatten Prinz Harry und seine Ehefrau Meghan in einem Interview mit der US-Talkshow-Ikone Oprah Winfrey ausgepackt. 

Im März hatten Prinz Harry und seine Ehefrau Meghan in einem Interview mit der US-Talkshow-Ikone Oprah Winfrey ausgepackt.

AFP
Unter anderem hatten sie Rassismusvorwürfe gegen das britische Königshaus gerichtet.

Unter anderem hatten sie Rassismusvorwürfe gegen das britische Königshaus gerichtet.

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Das Verhältnis zwischen den königlichen Nachkommen ist seither angespannt. 

Das Verhältnis zwischen den königlichen Nachkommen ist seither angespannt.

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Darum gehts

  • Nachdem sich Prinz Harry und Herzogin Meghan bei US-Talkmasterin Opra Winfrey über Rassismus im britischen Königshaus geäussert hatten, nehmen die Royals Stellung.

  • Vertreter der Queen sagten in einem weiteren TV-Interview, die Familie «setze sich leidenschaftlich dafür ein, dass diese Nation durch dieselben Werte verbunden ist».

Die britischen Royals um Königin Elizabeth II. unterstützen die Bewegung «Black Lives Matter». Dies sagte ein Vertreter der Queen in einem Interview mit dem britischen Sender Channel 4, das am Freitag ausgestrahlt werden sollte. Der persönliche Vertreter der Queen im Grossraum London, Kenneth Olisa, sagte in am Donnerstag vorab ausgestrahlten Auszügen, die Royals sorgten sich intensiv um dieses Thema. Sie setzten sich «leidenschaftlich dafür ein, dass diese Nation durch dieselben Werte verbunden ist».

Im März hatten Prinz Harry und seine Ehefrau Meghan in einem Interview mit der US-Talkshow-Ikone Oprah Winfrey unter anderem Rassismusvorwürfe gegen das britische Königshaus gerichtet. Meghan hatte in dem Gespräch mit Winfrey gesagt, während ihrer ersten Schwangerschaft habe es im Königshaus mit Blick auf ihr ungeborenes Kind «Sorgen und Gespräche» darüber gegeben, «wie dunkel seine Haut sein mag, wenn er geboren ist».

Spekulationen über Ursprung der rassistischen Äusserungen

Im Anschluss war insbesondere wild darüber spekuliert worden, auf welchen der Royals das Paar seine Rassismus-Vorwürfe bezog. Die Moderatorin Winfrey betonte später unter Berufung auf Harry, an den fraglichen Gesprächen seien weder die Queen noch deren mittlerweile verstorbener Ehemann Prinz Philip beteiligt gewesen.

(AFP/sys)

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