Britische Truppen töten «Terroristen»
Aktualisiert

Britische Truppen töten «Terroristen»

Britische Soldaten haben im Osten des Iraks bis zu 36 mutmassliche schiitische Milizionäre getötet, die Waffen und Sprengstoff aus dem Iran ins Land gebracht haben sollen.

Es sei aber unklar, ob es sich bei den Toten ausschliesslich um Milizionäre handle, oder ob auch Zivilisten darunter seien. Mehr als 100 Menschen seien bei den Kämpfen in Amara und Madschar al- Kebir nahe der iranischen Grenze verletzt worden, hiess es. Auf britischer Seite habe es keine Opfer gegeben.

Das Militärkommando der multinationalen Truppen in Bagdad meldete, die Soldaten hätten 20 «Terroristen» getötet. Sechs Verdächtige seien verletzt worden. Ein mutmasslicher Terrorist sei gefangen genommen worden.

Die Soldaten hätten den Kampf mit Hilfe der Luftwaffe für sich entscheiden können. «Die Terroristen haben heute Morgen festgestellt, dass es für sie keinen sicheren Ort gibt», erklärte ein Militärsprecher.

Am Wochenende waren derweil drei weitere US-Soldaten bei Anschlägen ums Leben gekommen, wie die US-Armee in der Nacht zum Montag mitteilte. Zwei Soldaten starben demnach am Samstag in Bagdad, als in der Nähe ihres Fahrzeugs ein Sprengsatz explodierte.

Ein weiterer Soldat wurde in der nördlichen Provinz Kirkuk durch die Detonation einer Bombe getötet. Allein im Juni kamen damit 41 US-Soldaten ums Leben. Seit Beginn des Irak-Kriegs im März 2003 starben mehr als 3500 Amerikaner im Irak.

(sda)

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