Aktualisiert

Britische User sind bisweilen nackt und betrunken im Web

Engländer bechern nicht nur in Pubs, sondern auch vor dem Computer.

Der britische IT-Solutions-Anbieter Conchango hat in einer Studie herausgefunden, dass sieben Prozent der Briten jemanden kennen, der schon einmal unter dem Einfluss von Rauschmitteln online eingekauft hat – und dabei Dinge erworben hat, die er nüchtern nicht gekauft hätte. Conchango hat für dieses Phänomen auch einen Namen: BLOTO (Buying Loads of Tat Online).

Noch dramatischer wird die Lage, wenn man diese Umfrage in Beziehung zu einer zweiten setzt, die ebenfalls von den Marktforschern veröffentlicht wurde: Sechs Prozent aller Befragten kennen jemanden, der schon einmal nackt im Web surfte.

Für Paul Dawson, Leiter des Bereichs Customer Experience bei Conchango, werfen diese Ergebnisse völlig neue Fragen für Anbieter von Onlineprodukten auf: «Sie müssen daran denken, dass sich Konsumenten zuhause und in der Anonymität des Netzes ganz anders aufführen.»

Britische Zeitungen lieferten bereits erste Marketing-Vorschläge hinsichtlich trinkender und kiffender Surfer: Pop-ups mit Angeboten von 24-Stunden-Kebab-Lieferservices.

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