Britney, das Wirtschaftswunder
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Britney, das Wirtschaftswunder

Britney Spears ist – Skandale hin oder her – ein eigener kleiner Wirtschaftsfaktor in den USA. Sie ist nicht nur selbst millionenschwer, sie kurbelt auch die Umsätze in anderen Branchen gehörig an.

Gäbe es Britney Spears nicht, müsste Hollywood sie erfinden: Die Sängerin ist ein kleiner Motor in der Unterhaltungsindustrie. Erstaunlich ist alleine schon, wie sehr sie die Auflagen der amerikanischen Hochglanzmagazine in die Höhe treibt. Immer dann, wenn ihr Gesicht ein Cover zierte, verkauften die Verlage ein Drittel mehr Exemplare. Das hat das «Portfolio Magazine» herausgefunden.

In 78 Wochen zwischen Januar 2006 und Juli letzten Jahres war Spears 175 Mal auf einem Titelbild zu sehen – inklusive der Verkaufsschlager wie «People», «Us Weekly», «In Touch», «OK!» oder «Life & Style». In dieser Zeit haben die Zeitschriften, die sich auf dem Cover mit Britney beschäftigten, über 360 Millionen Dollar eingenommen.

Auch die Plattenfirma «Jive» hat mit der Popsängerin gutes Geld gemacht. In acht Jahren hat sie 83 Millionen Tonträger verkauft: Die Einnahmen hieraus belaufen sich auf 400 Millionen Dollar. 150 Millionen Dollar brachten die Tourneen und Promo-Auftritte ein. Parfum-Designer Elizabeth Arden profitiert ebenfalls von dem Star: Mit Düften «Believe», «Curious» und «Fantasy», die alle unter dem Namen der Sängerin laufen, sind angeblich schon 100 Millionen Dollar verdient worden.

Wie gefragt Spears ist, zeigen auch die Anfragen bei der Internet-Suchmaschine «Yahoo»: Dort war Britney in den vergangenen sieben Jahren die Person, über die am meisten nachgeforscht wurde. Nur 2004 war eine Ausnahme: Hier übernahm Paris Hilton die Führung im «Yahoo»-Ranking. Die Betroffene selbst hat ein geschätztes Vermögen von sage und schreibe 125 Millionen Dollar. Monatlich kommen 737 000 Dollar hinzu, behauptete ihr Ex-Mann Kevin Federline während der Sorgerechtsverhandlungen vor Gericht.

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