Richterin hat entschieden - Britney Spears’ Vater bleibt vorerst Vormund
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Richterin hat entschiedenBritney Spears’ Vater bleibt vorerst Vormund

Richterin Brenda Penny hat entschieden, dass Britneys Vater weiterhin Vormund seiner Popstar-Tochter ist. Die Firma «Bessmer Trust» unterstützt ihn bei Britneys Finanzen.

von
Saskia Sutter
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Britneys Antrag vom 23. Juni, ihren Vater als Vormund durch die Vermögensverwaltungsfirma «Bessmer Trust» ersetzen zu lassen, wurde abgelehnt. 

Britneys Antrag vom 23. Juni, ihren Vater als Vormund durch die Vermögensverwaltungsfirma «Bessmer Trust» ersetzen zu lassen, wurde abgelehnt.

Getty Images via AFP/Alberto E. Rodriguez
Stattdessen soll ihr Vater Jamie Spears (68) nun zusammen mit «Bessmer Trust» Vormund für ihre finanziellen Angelegenheiten sein.

Stattdessen soll ihr Vater Jamie Spears (68) nun zusammen mit «Bessmer Trust» Vormund für ihre finanziellen Angelegenheiten sein.

Instagram/britneyspears
Richterin Brenda Penny erliess: «Der Antrag des Anwalts, James P. Spears sofort nach der Ernennung von Bessmer Trust Company Of California als alleinigen Vormund des Nachlasses zu suspendieren, wird ohne Vorurteil abgelehnt».

Richterin Brenda Penny erliess: «Der Antrag des Anwalts, James P. Spears sofort nach der Ernennung von Bessmer Trust Company Of California als alleinigen Vormund des Nachlasses zu suspendieren, wird ohne Vorurteil abgelehnt».

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Darum gehts

  • Am 23. Juni hat Britney Spears (39) vor Gericht gefordert, dass ihr Vater Jamie Spears (68) als ihr Vormund abgesetzt wird.

  • Jetzt hat Richterin Brenda Penny diesen Antrag abgelehnt.

  • Stattdessen wurde ein weiterer Vormund für Brits Vermögen eingesetzt – die Firma «Bessmer Trust».

Der Kampf des Popstars Britney Spears um ihre private und finanzielle Unabhängigkeit geht in eine weitere Runde. Während einer Anhörung Ende Juni äusserte sich die 39-Jährige erstmals persönlich zum Fall und verlangte, von der Vormundschaft ihres Vaters befreit zu werden. Mehrere Prominente wie etwa Sängerin Christina Aguilera und auch Britneys Schwester Jamie Lynn (30) sicherten dem Popstar ihre Unterstützung zu.

Nun wurde der Antrag, dem Vater die Vormundschaft komplett zu entziehen, von der zuständigen Richterin Brenda Penny abgelehnt. Das besagen Gerichtsdokumente, die «The Guardian» vorliegen. Stattdessen soll die Vermögensmanagement-Firma «Bessmer Trust» jetzt an der Seite des 68-Jährigen Vaters als weiterer Vormund eingesetzt werden.

«Bessmer Trust» war eigentlich Wunsch-Vormund

Das Dokument, das am 30. Juni erlassen wurde, besagt: «Der Antrag des Anwalts, James P. Spears sofort nach der Ernennung von Bessmer Trust Company Of California als alleinigen Vormund des Nachlasses zu suspendieren, wird ohne Vorurteil abgelehnt». Britneys Dad bleibt also in Sachen Finanzen vorerst Vormund, wird aber künftig mit «Bessmer Trust» zusammenarbeiten müssen.

Im November 2020 hatte Britney Spears’ Anwalt Samuel Ingham vor einem Gericht in Los Angeles beantragt, dass Britneys Vater Jamie Spears (68) als Vormund komplett ersetzt werden solle. Stattdessen wolle Britney «Bessmer Trust» als ihren einzigen Vormund einsetzen.

Britneys Dad verwaltet nur noch ihren Nachlass

Die Vormundschaft von Britney trat 2008 in Kraft, nachdem Britney vor den Augen der Öffentlichkeit mehrere psychische Zusammenbrüche hatte. Normalerweise wird eine gesetzlich geregelte Fürsorge in diesem Ausmass nur für ältere und gebrechliche Menschen erlassen.

Britneys Vater hat den Nachlass seiner Tochter 13 Jahre lang verwaltet, ist aber seit September 2019 nicht mehr für ihre persönlichen Angelegenheiten zuständig. Er musste die Aufgabe aus gesundheitlichen Gründen abgeben. Vorübergehend wurde er hierfür durch die Treuhänderin Jodi Montgomery ersetzt.

Jamie Spears sei «besorgt»

Britneys Anwalt Samuel Ingham versucht derzeit, ebendiese Jodi Montgomery zum permanenten Vormund seiner 39-jährigen Klientin zu machen. Vater Jamies Anwälte antworteten darauf gemäss Akte, Jamie sei «besorgt» über den Antrag, weil er befürchte, dass dies nicht den Wünschen seiner Tochter entspreche. «Frau Spears erklärte dem Gericht am 23. Juni, dass sie dagegen sei, unter einer Vormundschaft zu stehen. Ausserdem hat sie Streitigkeiten mit Frau Montgomery über ihre medizinische Behandlung und andere Fragen der persönlichen Pflege offenbart», besagt das Dokument.

Treuhänderin Montgomerys eigene Anwältin Laurian Wright hingegen versichert, dass ihre Klientin immer mit bestem Gewissen und entsprechend Britneys Wünschen handle. «Frau Montgomery ist für Frau Spears’ persönliche Pflege verantwortlich. Wenn Britney möchte, dass irgendein Thema vor Gericht zur Sprache gebracht wird, ist und war Frau Montgomery immer bereit, willens und in der Lage, dies zu tun», heisst es von Wright. Ausserdem tue Montgomery alles, was in ihrer Macht stehe, um «Britney auf dem Weg in ein Leben ohne Vormundschaft» zu unterstützen.

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