Medienberichte - Vater gibt Britney Spears frei
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MedienberichteVater gibt Britney Spears frei

Jamie Spears wolle einen weiteren «öffentlichen Kampf mit seiner Tochter» vermeiden und die Vormundschaft abgeben, schreiben US-Medien.

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Ihr Vater ist bereit, mit ihrem Anwalt zusammenzuarbeiten: Britney Spears. (Archivbild)

Ihr Vater ist bereit, mit ihrem Anwalt zusammenzuarbeiten: Britney Spears. (Archivbild)

AFP/Valerie Macon
Seit mehreren Monaten kämpft Britney Spears (39) rechtlich gegen die langjährige Vormundschaft ihres Vaters Jamie (68).

Seit mehreren Monaten kämpft Britney Spears (39) rechtlich gegen die langjährige Vormundschaft ihres Vaters Jamie (68).

AFP
Die Anwälte ihres Vaters erklärten jedoch, dass es «sehr fraglich ist, ob ein Wechsel des Vormunds zu diesem Zeitpunkt im besten Interesse von Frau Spears wäre». 

Die Anwälte ihres Vaters erklärten jedoch, dass es «sehr fraglich ist, ob ein Wechsel des Vormunds zu diesem Zeitpunkt im besten Interesse von Frau Spears wäre».

AFP

Darum gehts

  • Der Vater von US-Popstar Britney Spears plant, sich als Vormund seiner Tochter zurückzuziehen.

  • Jamie Spears will Berichten zufolge einen weiteren «öffentlichen Kampf mit seiner Tochter» vermeiden.

  • Ende Juni hatte Spears in einer hochemotionalen Stellungnahme vor Gericht die Vormundschaft ihres Vaters als «missbräuchlich» bezeichnet.

Nach einem jahrelangen Rechtsstreit will sich der Vater von US-Popstar Britney Spears Medienberichten zufolge als Vormund seiner Tochter zurückziehen. Jamie Spears habe sich bereiterklärt, mit dem Gericht und dem neuen Anwalt seiner Tochter zusammenzuarbeiten, um einen neuen Vormund einzusetzen, berichteten die Website «TMZ» und das Magazin «Variety» am Donnerstag unter Berufung auf Gerichtsdokumente.

Die Anwälte des 69-Jährigen erklärten den Berichten zufolge, dass es «sehr fraglich sei, ob ein Wechsel des Vormunds zu diesem Zeitpunkt im besten Interesse von Frau Spears wäre». Jamie Spears wolle aber einen weiteren «öffentlichen Kampf mit seiner Tochter» vermeiden.

Die Sängerin war 2008 wegen psychischer Probleme vorübergehend in eine Klinik zwangseingewiesen worden. Ihr Vater übernahm die Vormundschaft über seine Tochter und damit auch die Kontrolle über ihre Finanzen.

Spears «traumatisiert» und «deprimiert»

Spears war im vergangenen Jahr dagegen vor Gericht gezogen, in einer ersten Entscheidung hatte das Gericht den Antrag aber abgelehnt. Mitte Juli konnte die Sängerin mit der Ernennung ihres eigenen Anwalts jedoch einen Etappensieg erzielen. Dieser startete dann einen neuen Anlauf, um ihrem Vater die Vormundschaft zu entziehen.

Ende Juni hatte Spears in einer hochemotionalen Stellungnahme vor Gericht die Vormundschaft ihres Vaters als «missbräuchlich» bezeichnet. Sie sei «traumatisiert» und «deprimiert», dass ihr Vater ihr keinerlei Entscheidungsfreiheit lasse. Dessen Anwälte bezeichneten die Vorwürfe der Sängerin als ungerechtfertigt.

(AFP/chk)

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