Vormundschaftsfall – Britneys Anwalt will Beweise für «elektronische Überwachung»

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VormundschaftsfallBritneys Anwalt will Beweise für «elektronische Überwachung»

Jamie Spears hat sich bereit erklärt, alle Dokumente über die Vormundschaft seiner Tochter Britney Spears auszuhändigen. Britneys Anwalt hat es auf ganz bestimmte Papiere abgesehen.

von
Angela Hess
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Britney Spears (39) hofft weiter auf das Ende ihrer Vormundschaft. Seit mittlerweile rund 13 Jahren darf die Sängerin keine eigenständigen Entscheidungen treffen und nicht über ihr Vermögen verfügen.

Britney Spears (39) hofft weiter auf das Ende ihrer Vormundschaft. Seit mittlerweile rund 13 Jahren darf die Sängerin keine eigenständigen Entscheidungen treffen und nicht über ihr Vermögen verfügen.

Instagram/britneyspears
Über lange Zeit wurde die Vormundschaft durch Britneys Vater Jamie Spears (69) verwaltet. Er wurde vor wenigen Wochen dazu beordert, das Amt abzugeben.

Über lange Zeit wurde die Vormundschaft durch Britneys Vater Jamie Spears (69) verwaltet. Er wurde vor wenigen Wochen dazu beordert, das Amt abzugeben.

AFP
Nun setzt sich auch Jamie dafür ein, dass seine Tochter wieder ein selbstbestimmtes Leben führen darf. Zu Beginn dieser Woche liess er dies in einem Schreiben an das Gericht in Los Angeles verlauten.

Nun setzt sich auch Jamie dafür ein, dass seine Tochter wieder ein selbstbestimmtes Leben führen darf. Zu Beginn dieser Woche liess er dies in einem Schreiben an das Gericht in Los Angeles verlauten.

Instagram/britneyspears

Darum gehts

  • Jamie Spears (69) wurde im September gerichtlich dazu beordert, den Posten als Vormund seiner Tochter Britney Spears (39) abzugeben.

  • Er spricht sich nun erneut für die vollständige Beendigung der Vormundschaft aus – und gelobt, sich kooperativ zu zeigen.

  • Britneys Anwalt Mathew Rosengart spielt dieses Versprechen in die Karten: Er will herausfinden, in welchem Masse der Popstar von seinem Vater elektronisch überwacht wurde.

  • Am 12. November findet der nächste Gerichtstermin statt, bei dem über ein potenzielles Ende der Vormundschaft von Britney Spears entschieden werden soll.

Die Freiheit ist für Britney Spears langsam aber sicher in Griffnähe. Für Freitag in einer Woche ist der Gerichtstermin angesetzt, bei dem darüber entschieden wird, ob der Vormundschaft des Popstars endgültig ein Ende gesetzt wird. Gemäss den Berichten von US-Medien sieht es aktuell gut aus: Britneys Anwalt Mathew Rosengart hat in den letzten Monaten Schwung in die Sache gebracht, sodass ein Entscheid zugunsten der 39-Jährigen durchaus im Raum steht.

Nun setzt sich auch Britneys Vater Jamie Spears mit einem finalen Gesuch vor der Verhandlung für die Beendigung von Britneys Vormundschaft ein. Im Namen des 69-Jährigen, der vor kurzem offiziell als Britneys Vormund abgesetzt wurde, heisst es in einem Schreiben: «Jamie hat sein ganzes Leben lang alles getan, um Britney zu schützen und für sie zu sorgen. Auch als ihr Vormund in den letzten 13 Jahren. Und nun bedeutet das, dass ihre Vormundschaft enden muss.»

«Jamie hat nichts zu verbergen»

Jamie Spears liebe seine Tochter «bedingungslos», schreiben seine Anwälte weiter im Schreiben, das TMZ.com vorliegt. Das heisst auch: Er ist bereit, auf jegliche weiteren Kompensationen, die ihm aus der Vormundschaft noch zustehen würden, zu verzichten. Zudem sichert Jamie zu, jegliche Dokumente betreffend der Vormundschaft freiwillig auszuhändigen und weiteren Untersuchungen somit nicht im Wege zu stehen.

Das dürfte vor allem Mathew Rosengart freuen. Britneys Anwalt hat jüngst ebenfalls ein Schreiben beim zuständigen Gericht in Los Angeles eingereicht. Darin fordert er die Aushändigung aller Dokumente, in denen die «elektronische Überwachung» der Sängerin festgehalten ist. Rosengart will unter anderem herausfinden, in welchem Masse in den letzten 13 Jahren eine Kontrolle und Aufzeichnung «von Britney Spears’ Aktivität und ihres persönlichen Telefons» stattgefunden hat.

Wie «NBC News» berichtet, werden in Rosengarts Gesuch Aufnahme- und Abhörgeräte erwähnt, die im «Zuhause oder Schlafzimmer» von Britney platziert gewesen sein sollen. Zu den drohenden Untersuchungen heisst es von Jamies Anwälten lediglich: «Jamie hat nichts zu verbergen und wird somit auch nichts verstecken.»

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